Neuer Partner bei Nestoria: Immowelt

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Der erste von hoffentlich vielen weiteren Partnern, die wir dieses Jahr bei Nestoria willkommen heißen dürfen, ist Immowelt. Ab sofort können Nutzer auch auf die zahlreichen Angebote aus ganz Deutschland von Immowelt zugreifen. Wir freuen uns über den angenehmen Start in unsere Partnerschaft und hoffen auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

Nestoria Immobiliensuche in Layar

Letztes Jahr habe ich in diesem Blog noch von der Zukunft mit Augmented Reality geschwärmt, knapp ein halbes Jahr später freuen wir uns ankündigen zu dürfen, dass ab sofort unsere Immobiliensuche für Großbritannien auch in Layar verfügbar ist. In Zusammenarbeit mit Samsung UK wird die Nestoria Suche exklusiv als Bundle mit dem Samsung Galaxy ausgeliefert. Hier ein Video, in dem Matteo vom Nestoria Italia Blog und ich die Funktionen vorstellen:

Layar wird zusammen mit einigen exklusiven Anwendungen auf dem Samsung Galaxy in Großbritannien vorinstalliert sein. Das Handy funktioniert mit Android OS. Layar ist momentan nicht für’s iPhone verfügbar, ist aber für Anfang dieses Jahres angekündigt.

Interview mit Josh Devins, Nokia

Ich freue mich hier in unserem Blog ein Interview mit Josh Devins von Nokia präsentieren zu dürfen. Er ist Software Architekt in Nokias Map and Explore Gruppe, die unter anderem für Ovi Maps zuständig ist. Das Interview wurde ursprünglich auf English in unserem Nestoria UK Blog veröffentlicht, ich habe es übersetzt. Die Mobilbranche ist eine der am schnellsten wachsenden der letzten Zeit, umso mehr freuen wir uns, dass unser erster Interviewgast des Jahres jemand ist, der bei einem der größten Unternehmen in Bereich arbeitet.

Josh ist seit 2008 bei Nokia Berlin, vorher arbeitete er in Vancouver, Kanada in einer Reihe von Internetfirmen. Er hat einen Abschluss in Computer Sciences der Simon Fraser University in Burnaby, Kanada. Nokia Berlin konzentriert sich vor allem auf lokalisierte Dienste.

Josh, schön dass wir die Chance haben, mit dir über die Innovationen bei Nokia zu sprechen.

1. In den letzten Jahren ist Nokia stark in den Bereich der Kartographie vorgestoßen – der Kauf von Navtaq, der Start von Ovi Maps – und sich im Grunde vom Image der traditionellen Handyfirma gelöst. Erzähl uns ein bisschen was über die Entwicklung.

Vor ungefähr zwei Jahren kreierte Nokia das Dienstleistungs Unit, das Kunden zusätzliche Vorteile bieten sollte. Der Schritt vom führenden Handyhersteller zum Dienstleister ist natürlich eine großer, doch Nokia ist eine Firma die daran wächst sich neu zu erfinden. Es gab eine Zeit, in der Nokia Gummistiefel hergestellt hat, die Firma weiß also das ein oder andere über Veränderung. Der Ankauf von Navteq und der Vorstoß in den Bereich Kartographie sind Reaktionen auf die Rolle, die mobile Geräte allmählich im Alltag der Leute einnehmen. Das Gerät wird immer mehr zu einem Tor zu einer viel größeren Welt und wir arbeiten hart daran, ganz vorne dabei zu sein wo die virtuelle Welt auf die physische Welt trifft. Kartographie und Ortung im allgemeinen sind eigentlich die ultimative Manifestation einer Person in ihrer Welt. Es geht darum Geräte, Mobilität und Beziehungen zurück in die physische Welt der Menschen zu holen.

2. Wir haben dich vor kurzem beim ersten Scale Camp in Großbritannien sprechen hören. Du erwähntest, dass einer der schwersten Aspekte beim bauen von Ovi Maps nicht technischer Natur ist, sondern eher mit der internen Umstellung auf eine neue Arbeitsweise zusammenhängt. Kannst du das ausführen?

Während es natürlich definitiv viele komplizierte technische Hürden gibt ist eines der ersten Dinge die Leute an unserer Gruppe auffällt, dass wir sehr untypisch für einen Gerätehersteller sind. Wir versuchen unseren Laden mit Agile und Scrum Teams zu führen, mit einer sehr flachen Hierarchie und Offenheit sowohl gegenüber dem Rest von Nokia als auch in Bezug auf die Entwicklergemeinschaft als Ganzes. Als eine der jüngsten “Server Side” Gruppen bei Nokia gehen wir die Situation an, indem wir versuchen,  als gutes Beispiel voranzugehen. Traditionell verlangt der Herstellungsprozess für die Geräte ein hohes Maß an sehr strengen Kontrollen, Prozessen, Planung, Investition und Voraussicht. Auf Seite der Dienstleister müssen wir denselben genauen Ansprüchen gerecht werden, aber auch in der Welt der Internetgeschwindigkeit, häufigen Releases und Lieferung von Funktionalitäten leben. Diese Art von Verschiebung passiert organisch, von innen nach aussen. Aber weil wir sind wer wir sind ist es auch sehr wichtig, dass wir Teams und Funktionalität schnell skalieren. Diese manchmal gegensätzlichen Kräfte stellen sich als große organisatorische Herausforderung heraus, es ist schwierig die richtige Balance zu finden.

3. Vor ein paar Monaten hat Nokia das ebenfalls in London basierte Start-Up Dopplr gekauft, das sich auch mit Geographie beschäftigt, und einige Mitglieder des Teams stoßen jetzt zum OviMaps Projekt hinzu. Kannst du uns irgendwelche Details verraten?

Was ich sagen kann ist, dass wir uns sehr darüber freuen, dass dieses talentierte Team zu uns stößt! Ich habe mit einigen von ihnen in den letzten Monaten täglich zusammengearbeitet, und sie stecken voller großartiger Ideen. Kleine Firmen wie diese zu kaufen, die aus solchen erfinderischen und offenen Menschen bestehen, bringt eine sehr wertvolle und frische Perspektive in unsere Arbeit. Natürlich versuchen wir diese Talente so gut wie möglich einzusetzen. Sie nach Berlin zu locken war auch ziemlich einfach!


4. Eine Sache die wir hier im Blog oft erwähnen, worüber wir aber trotzdem immer wieder erstaunt sind, ist die phenomenale Geschwindigkeit in der sich die Online-Kartografie entwickelt. Google Maps, Bing, Cloudmade, OpenStreetMap und jetzt Ovi – Nutzern und Entwicklern steht immer mehr Auswahl zu Verfügung. Was glaubst was in den nächsten Jahren noch so passieren wird?

Ich glaube wir erleben grade nur die Spitze des Eisbergs und es gibt zwei Dinge die ich für wegweisend halte.

Zunächst, es gibt eine derartig phenomenale Menge an Information da draußen, von der keiner weiß, was er damit anfangen soll.  Von Adressen, POI-Daten, Reise und Routen bis hin zu sozialen Kontexten und “community commentary”. Manche Produkte wählen die Wühlkisten herangehensweise und schmeißen dem Nutzer einfach alles hin und lassen ihn selber aussortieren. Der Erwerb von Navteq hat uns wirklich in das Informations-Wettrennen katapultiert, wir haben die Möglichkeit sehr eng mit einer Firma zusammenzuarbeiten, die Menschen vor Ort hat, die POI verifizieren können und sehr genaue Daten liefern. Was Kartografie auf dem Gerät angeht sind Einfachheit und Genauigkeit am wichtigsten. Wenn wir Dienste erschaffen können, die dem Konsumenten die genaueste Information bieten können dann werden wir der erste Ansprechpartner auf dem Gerät. Mit offenen API für Geräte und Dienste glauben wir, dass wir die nutzbarsten Ortsinformationen bauen und verbreiten können und ein ortszentriertes Ökosystem drumherum aufbauen können.

Der zweite Punkt ist meiner Meinung nach Entdeckung. Wir haben relativ klare traditionelle Arten Orte auf der Welt zu finden – Adressen, Geokoordinaten, Regionen etc. – aber die Leute brauchen mehr. Sei es “finde interessante neue Orte die mir gefallen könnten” oder Spiele die auf Lokalisierung basieren, wir müssen einen Weg finden den Spaß und das Abenteuer zurück ins Entdecken von neuen Orten zu bringen. Dienste wir Dopplr geben Leuten einen Anreiz hinaus zu gehen, ihr Leben zu teilen und die Welt zu erforschen, um neue Orte zu entdecken. Wir tun unser Bestes diese Ideen weiterzuführen und auf ihnen aufzubauen, um den Leuten etwas zu geben das wertvoll ist und gleichzeitig Spaß macht.

Danke Josh – es freut uns zu sehen, dass ein weiteres Schwergewicht auf dem Markt die Online-Kartografie weiterentwickelt. Um mehr zu erfahren folgen Sie Josh auf Twitter @joshdevins.

Virtuelle Kindheitserinnerungen

Vor ein paar Wochen hatte ich das erste Mal die Idee, die Straßen meiner Kindheit aufzusuchen und meine Erinnerungen aufzufrischen. Da ich die ersten Jahre meines Lebens in Bielefeld verbracht habe und ich zugeben muss, dass mir sonst wenig einfällt was ich dort noch so tun könnte, war ich einmal mehr froh drum, dass es Google Maps gibt. Obwohl sich in der Zeit zwischen Mitte der 80er und den Aufnahmen von Google einiges verändert hat war es doch spannend bestimmte Orte als Erwachsene wieder zu sehen. Da ist der alte Stausee, der immer einmal im Jahr zum reinigen geleert wurde, wo Viola im Schlamm steckengeblieben ist, als wir trotz Verbot und Absperrung das Ufer hinabgeschlittert sind. Und dort, Stadion Rußheide, Arminia Bielefeld! Und da sind die Eisenbahngleise, an denen entlang wir getrottet sind und uns vorgestellt haben heimlich in einen Güterwagon zu steigen und durch die Welt zu reisen (vielleicht sogar bis Osnabrück!).

Screen shot

Jedenfalls, so eine Reise in die Kindheit, ganz ohne vom Schreibtisch aufstehen zu müssen, ist eine feine Sache. Noch netter wird das Ganze bestimmt, sobald auch in Deutschland Street View verfügbar ist. Wie wäre es bis dahin mit einer Reise in die Vergangenheit anderer Leute?

Heute bin ich zufällig über ein Projekt gestolpert, bei dem Street View dazu genutzt wird Eindrücke aus der Vergangenheit heraufzubeschwören. ZeFrank hat “ A Childhood Walk” ins Leben gerufen, bei dem Menschen an eine Strecke aus ihrer Kindheit zurückdenken, diese mit Street View nachlaufen und dabei Erinnerungen wach werden lassen und aufschreiben. Dann machen sie Screenshots von den Orten die mit diesen Erinnerungen verknüpft sind und laden diese zusammen mit der Beschreibung in einer Galerie hoch. Das Projekt ist seit einiger Zeit zuende, aber in der Galerie findet man 13 Bilder zusammen mit Beschreibungen und eine Anleitung.

Durch die relativ schlechte Qualität der Bilder, die wie alte Fotografien oder durch Standbilder aus alten VHS Videos aussehen verstärkt sich der Eindruck, Ausschnitte aus der Vergangenheit anderer Leute zu sehen noch. Ich wünschte es gäbe noch mehr Bilder, ich finde das ist ein sehr gelungenes Experiment.

Nestoria sponsert WhereCampEU in London

Anfang März findet in London das WhereCampEU statt, das Nestoria als Spender unterstützt. Die Unkonferenz richtet sich an alle, die sich für Geographie und Neogeographie interessieren, egal ob Anfänger oder Profis, Entwickler oder Nutzer. Sie ist auf jeden Fall eines der Events des Jahres für OSM-Fans.

Das WhereCamp ist in den USA bereits eine etablierte Institution und findet nun auch das erste Mal in Europa statt. Ähnlich wie beim Barcamp kann und soll jeder zum Programm beitragen. Es geht vor allen darum sich auszutauschen, neue Projekte und Ideen zu teilen und voneinander zu lernen. Der Eintritt ist umsonst, allerdings sollte man sich rechtzeitig um Karten kümmern, die in verschiedenen Phasen angeboten werden. Um auf dem laufenden zu bleiben empfiehlt es sich @wherecampeu auf Twitter zu folgen und das Blog im Auge zu behalten.

Nestoria unterstützt FOSSGIS 2010

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FOSSGIS ist die Abkürzung für Freie und Open Source Software für Geoinformationssysteme und die Konferenz in Deutschland zum Thema. Als Sponsoren und langjährige OSM-Fans freut es uns natürlich besonders, dass es dieses Jahr ein zweitägiges OpenStreetMap-Programm geben wird. Die Konferenz findet vom 2. bis 5. März 2010 in Osnabrück statt.

Für alle die sich für digitale Geographie interessieren ist das Treffen ein absolutes muss, die OSM-Community in Deutschland befindet sich in rasantem Wachstum und die FOSSGIS bietet die Möglichkeit sich auszutauschen und voneinander zu lernen.

Haiti – Satellitenbilder vor und nach dem Erdbeben

Die Erdbebenkatastrophe in Haiti dominiert ja in den letzten Tagen die Nachrichten. Doch wie so oft ist es schwer, das Ausmaß einer solchen Katastrophe ganz zu erfassen. Im Fernsehen bekommt man einen Eindruck wie furchtbar die Konsequenzen für die Menschen in den betroffenen Gebieten sind.

Einblicke in das geographische Ausmaß der Zerstörung geben die aktuellen Satellitenbilder die Google zusammen mit GeoEye zur Verfügung gestellt hat. Bei Google kann man diese als Google Earth Layer laden. Es gibt auch schon einige andere Seiten, die diese Bilder aufbereitet haben. Zum Beispiel diese dänische Seite, die einfach die Bilder von Port-au-Prince vom 13. Januar bereitstellt. Vor allem wenn man näher heranzoomt sieht man, dass kaum Häuser nicht betroffen sind.

Am eindrucksvollsten sind die Bilder bei der New York Times verarbeitet. Mit Hilfe eines Sliders kann man einen Ausschnitt vorher und nachher direkt vergleichen.

Screen shot NYT Haiti

Dank solcher technologischen Innovationen rückt die Welt gerade anlässlich solcher Katastrophen näher zusammen.

Das Universum visualisiert

Über flowingdata, ein Blog das sich mit dem Thema Infografiken/ Visualisierung von Daten beschäftigt, bin ich auf dieses Video des American Museum of Natural History aufmerksam geworden. Es beginnt beim Himalaya und zoomt dann immer weiter weg, bis wir schließlich das Ende des uns bekannten Universums erreichen, wo der Urknall noch nachleuchtet. Nicht nur die Dimensionen des Universums sind überwältigend, es beginnt schon bei der schieren Menge von Umlaufbahnen der verschiedenen Satelliten die die Erde umkreisen und unser Kommunikationszeitalter erst möglich machen.

Nicht nur grafisch ansprechend, auch wie die sicherlich nicht unbeträchtliche Datenmenge anschaulich präsentiert wird ist beeindruckend.

Batman, Australien

Ich hoffe alle haben die Feiertage gut überstanden und sind sicher ins neue Jahr gerutscht!

Bei Nestoria sind wir wieder frisch am Werk und arbeiten an all den schönen Dingen die wir im Jahr 2010 vorhaben. Für unsere Kollegin Kat bedeutet das vor allem sich mit den landesspezifischen Kleinigkeiten wie Geographie und Lokaldaten zu beschäftigen. Und selbst als waschechte Australierin stößt sie dabei immer wieder auf neue und amüsante Eigenheiten des Landes. Zum Beispiel scheint es eine Vorliebe für seltsame Ortsnamen zu geben. Ein Vorort von Melbourne heißt zum Beispiel “Batman” während sich “Christmastown” irgendwo in Victoria befindet. Diese und andere kleine Anekdoten teilt Kat im Nestoria Australia Blog mit allen interessierten Lesern, die gerne wissen möchten was sich hinter den Kulissen von Nestoria Australien so tut.

Die Nestoria Browserstatistik 2009

Liebes Nestorvolk,

Wir hoffen, dass alle einen unbeschadeten Start ins neue Jahr hatten, und nach einer festigen Nacht nunmehr erwacht sind. Der 1. Januar ist hier im Nestoria Statistikbüro der Tag für eine neue Browserstatistik. Schließlich haben wir erst vor wenigen Tagen überrascht festgestellt, dass unser Eintrag zur Browserstatistik 2008 sowie der Halbjahresbericht 2009 bei unseren Lesern äußerst beliebt war.

IE vs Firefox vs Underdogs

Die erste große Frage bei den “Browserwars” ist immer, wer die Mehrheit hat und um wie viel. Das lässt sich ganz klar beantworten: Auch in diesem Jahr gewinnt Internet Explorer mit einem recht komfortablen 15% Vorsprung vor Firefox. Das sind allerdings schonmal weniger als die im letzten Jahr gemessenen 19%.

Anteil der einzelnen Browsertypen an den Besuchern von www.nestoria.de im Jahr 2009

Anteil der einzelnen Browsertypen an den Besuchern von www.nestoria.de im Jahr 2009

Kurz vor Weihnachten erschienen Berichte, dass Firefox weltweit gesehen Internet Explorer überholt hat. Natürlich wollten wir überprüfen, ob sich dieser Trend auch auf Nestoria zeigt und haben die Statistiken nur für den Monat Dezember angefertigt. Wie man im Bild unten sehen kann, gab es in unseren Statistiken noch kein Überholmanöver, wohl aber ist der Vorsprung von Internet Explorer auf zehn Prozentpunkte gesunken.

Anteil der verschiedenen Browsertypen an den Nestoria Nutzern im Dezember 2009

Anteil der verschiedenen Browsertypen an den Nestoria Nutzern im Dezember 2009

Wer sind nochmal diese “anderen”? Neben den wohl vor allem auf alternativen Betriebssystemen beliebten Seamonkey und Mozilla Browsern verstecken sich unter dem Label “andere” allerlei mobile Browser von O2 XDA Browser bis zum Blackberry. Das iPhone gibt sich übrigens ganz normal als  ”Safari” aus und liefert aufs Jahr gesehen 0,15% der Besucher auf www.nestoria.de.

Das Problem: IE6

Anteil der Verschiedenen Versionen des Internet Explorer an den Besuchern von www.nestoria.de im Jahr 2009

Anteil der Verschiedenen Versionen des Internet Explorer an den Besuchern von www.nestoria.de im Jahr 2009

Trotz allerlei Satire und mehreren Petitionen für seine Abschaffung hält sich auch die veraltete Version 6 des Internet Explorer ganz gut: Von den Internet Explorer Nutzern verwenden 25,4% immer noch die alte Krücke, 0,2% verwenden sogar noch die ganz alte Version 5.5! Absolut gesehen kommen also 13,8% aller Nutzer mit einem hoffnungslos veralteten und von Sicherheitslücken wie ein schweizer Käse durchlöchertem Browser auf www.nestoria.de an. Wir finden das dramatisch und empfehlen den Wechsel auf einen modernen Browser.

Google Chrome

Mit Google Chrome hat Google den Eintritt in den hart umkämpften Browsermarkt gewagt. Schon zum Halbjahr haben wir festgestellt, dass Chrome anfangs nicht gerade einen fulminanten Einstand hatte. Aufs Gesamtjahr gesehen knackte Google Chrome trotz einiger clevere Funktionen und viel Innovation nicht einmal die 1%-Marke, im Dezember kam es immerhin auf 1,6%. Handelt es sich dabei um einen stetigen Anstieg oder um Messfehler? Die Grafik unten zeigt, dass es sich in der Tat um einen langsamen aber stetigen Anstieg handelt – und das trotz der Datenschutzbedenken vieler.

Verlauf des Anteils der Google Chrome Nutzer übers Jahr 2009

Verlauf des Anteils der Google Chrome Nutzer übers Jahr 2009 (in Prozent)

Wieso weshalb warum?

Wie entstehen diese Statistiken eigentlich und warum erstellen wir sie? Uns hier bei Nestoria ist es wichtig, dass unsere Nutzer die Immobiliensuche auf www.nestoria.de so leicht wie möglich fällt. Dazu werten wir ganz genau aus, welche Probleme es auf der Seite gibt und wo Verbesserungsbedarf besteht. Wir beobachten zum Beispiel, welche Vertipper bei unseren Nutzern besonders beliebt sind (und korrigieren sie ganz automatisch), stellen fest, dass manche Nutzer lokale Ortsnamen verwenden, (und fügen diese als Synonyme in die Datenbank ein) und freuen uns auch immer über Feedback von Nutzern.

Mit den Browserstatistiken ist das ähnlich. Nur wenn wir wissen, welche Browser unsere Nutzer verwenden, um nach Immobilien zu suchen, können wir www.nestoria.de in diesen Browsern testen und eventuell die Seite darauf optimieren. Die Daten dazu werden anonym gesammelt und zwar mit dem Analysetool Google Analytics, dessen Verwendung in Deutschland momentan kontrovers diskutiert wird. Es ist uns daher wichtig, hervorzuheben, dass wir nicht in der Lage sind, Rückschlüsse darauf ziehen können, wer unsere Seite benutzt. Google Analytics gibt uns zwar alle Informationen zu den Browser-Präferenzen unserer Nutzer, sagt uns aber nichts darüber, wer der Nutzer ist, der unsere Seite mit der Play Station 3 aufgerufen hat (sondern nur, dass es ihn oder sie gibt).