Monthly Archive for September, 2008

GeoRSS

Wir sind einen Nachtrag schuldig. In unserer letzten Nestoria Begriffsklärung haben wir alles über RSS erzählt, aber GeoRSS vergessen. Daher hier nochmal ganz offiziell: Alle RSS Feeds auf Nestoria.de haben GeoRSS Informationen.

Bleibt die Frage: Was ist das?

Die einfache Antwort: GeoRSS ist eine der vielen Kleinigkeiten, die wir bei Nestoria einbauen, um es anderen Programmierern leicht zu machen, unsere Immobilieninformationen für ihre eigenen Anwendungen zu nutzen.

Die komplexe Antwort: GeoRSS ist ein Format, welches das RSS Format dahingehend erweitert, dass geografische Informationen wie Punktkoordinaten oder Regionen angegeben werden können. In unseren RSS Feeds sind die Informationen zur geografischen Lage der Immobilien im  GeoRSS Format enthalten. Wir haben diese Funktion übrigens vor einigen Monaten auf unserer englischen Seite auf Nachfrage einiger Nutzer eingeführt. Sollte es noch andere Funktionen geben, die bei Nestoria fehlen, dann könnte eine kurze Nachricht über unser Kontaktformular schon ausreichen!

Suche nach Suche

Mit Googles Werkzeug Insights for Search kann man seit August Suchbegriffe verfolgen. Man kann rausfinden, wo auf der Welt am meisten nach unanständigen Inhalten gesucht wird (Trinidad und Tobago), oder wie sich die Häufigkeit der Suchen nach “Kredit” innerhalb der letzten 3 Monate verändert hat.

Und nach dieser Methode kann man auch sehen, wie sich das Interesse an Nestoria verändert und wo auf der Welt Nestoria am beliebtesten ist. Grossbritannien führt hier unangefochten vor Spanien und Italien, erst auf dem vierten Platz liegt Deutschland. Hier gibt’s also noch einiges zu tun für unser Team.

Das Interesse an Nestoria wächst stetig

Das Interesse an Nestoria wächst stetig

Auch interessant ist die Verteilung der Immobiliensuche innerhalb Deutschlands. Nach Häusern wird eher in Nord-Westdeutschland gesucht, während in Ostdeutschland “Wohnungen” beliebter sind als anderswo. Die Bayern halten sich aus diesem Konflikt mal wieder raus und machen ihr eigenes Ding. Sie suchen verstärkt nach “Immobiliensuche”. Das sehen wir natürlich gerne. Wer will schon das gesamte Netz (oder das, was von Google indiziert ist) einzeln nach Wohnungen und Häusern durchsuchen, wenn es doch Immobiliensuchmaschinen wie Nestoria gibt?

Suche nach 'Haus'

Suche nach 'Haus'

Suche nach 'Wohnung'

Suche nach 'Wohnung'

Bei Google Search Insights kann man aber nicht nur herausbekommen, wie beliebt einzelne Suchbegriffe in verschiedenen Bundesländern sind, man kann auch einzelne Städte nach Suchbegriffen vergleichen. Und so stellt sich heraus, dass die Stuttgarter in Sachen Rechtschreibung ganz vorne liegen, während die Dortmunder und Aachener unsere feine Suchmaschine am wahrscheinlichsten umsonst suchen, da auffällig viele von ihnen ‘Maschine’ mit ie schreiben…

Aber da Google in letzter Zeit einige Negativ-Schlagzeilen mit dem Umgang von Daten gemacht hat, gilt wie immer: Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Schweinereien und andere Bilder

Bei Nestoria legen wir viel Wert darauf, dass die Bilder in unseren Suchergebnissen relevant für unsere Nutzer sind. Die Bilder sollten möglichst die beschriebene Immobilie darstellen oder zumindest etwas über den Standort aussagen. Jeden Morgen sortieren wir mühsam schlechte Bilder aus, unter anderem Makler-Logos, Zeitungsannoncen, lachende Familien und romantische Sonnenuntergänge, nur um unseren Nutzern ein gutes Sucherlebnis zu bescheren.

Und als wäre das nicht so schon genug Arbeit (die wir für unsere Nutzer selbstverständlich gerne erledigen), scheint es in letzter Zeit einen Trend zu grinsenden Sparschweinen und anderem Getier zu geben. Dies haben wir als Anlass genutzt, hier eine kleine Bildergalerie unserer absurdesten Immobilienfotos zu präsentieren.

Das versuchen wir zu vermeiden, leider gelingt es nicht immer

Sowas versuchen wir zu vermeiden, leider gelingt es nicht immer

Das Sparschwein gibt es gleich in mehreren Varianten. Unten hätten wir das klassische Porzellan-Schwein, aber auch das Schwein im Haus ist beliebt, siehe oben. Auch schön sind die Titel der Bilder, mal heisst es da “Wohnbeispiel”, mal handelt es sich angeblich um den Eidechsenweg. Und wenn Ihnen Schweine im Haus noch nicht genug sind, können Sie ausserdem auch noch Mäuse haben. Fehlen wohl nur noch Kakerlaken und Bettwanzen…

grinsendes Sparschwein

grinsendes Sparschwein

Die Kampfmaus

Die Kampfmaus

Soweit zu den Tieren. Aber manche Anbieter sind weniger kreativ und denken sich: “Wir zeigen unseren Kunden einfach Geld. Das wirkt immer.” Und so ist wahrscheinlich dieses Bild entstanden:

Wer interessiert sich schon für Immobilien, wenn es Geld zu sehen gibt?

Wer interessiert sich schon für Immobilien, wenn es Geld zu sehen gibt?

Der Sonderpreis für das sinnloseste Immobilienbild geht allerdings an ein Bild von einem kleinen grünen Apfel. Wir können nur spekulieren, wie es dazu gekommen ist, dass dieser Apfel die Ehre hatte, für einen Spitzen-Bungalow zu werben. Vielleicht dachte jemand, dass die beste Werbung für eine Immobilie die grüne Umgebung ist, in der sich diese befindet. Und da gerade kein Foto von grünen Wäldern zur Hand war, wurde eben dieses genommen. Grün ist es ja, das muss man dem Anbieter lassen.

Winner!

Winner!

Nestoria erklärt Abkürzungen, heute: KML und RSS

Heute, dachten wir im Nestoria Blogbüro, ist es langsam mal wieder Zeit für eine Begriffsklärung. Beim letzten Mal ging es, das war noch recht trivial, um Vertikale Suche. Heute wird es allerdings ein wenig technischer. Am besten fangen wir, zum in Fahrt kommen, mit dem doch recht allgemeinbekannten Terminus URL an. Die URL ist das, was gemeinhin als “Internetadresse” bezeichnet wird.

http://www.nestoria.de/immobilien/kaufen/pirmasens
ist ein sehr gutes Beispiel für eine URL. Und mit genau dieser URL kann man allerlei nützliches anstellen. Zum Beispiel kann man daraus nämlich ganz einfach diese URL machen

http://kml.nestoria.de/immobilien/kaufen/pirmasens

1. KML

Durch einfaches Ersetzen des www. durch ein kml. erhält man nunmehr anstatt einer Webseite eine Google Earth Datei (oder genauer: Keyhole Markup Language Datei), die sich nicht überraschender Weise in Google Earth öffnen lässt. Google Earth ist vor allem für unglaublich hochauflösende Satellitenbilder und den Flugsimulatormodus bekannt und wir können jedem, der das Programm noch nicht kennt, nur empfehlen es auszuprobieren. Und weil man Nestoria Suchergebnisse nun in Google Earth öffnen kann, kann man gleich mal ausprobieren, wie es ist, im Flugzeug am zukünftigen Eigenheim vorbeizudüsen.

Nestoria Suchergebnisse in Google Earth

Nestoria Suchergebnisse in Google Earth

Abgesehen davon kann man mit KML natürlich auch anderweitig rumspielen.

2. RSS

Auf andere Art praktisch ist die URL

http://rss.nestoria.de/immobilien/kaufen/pirmasens

Anstatt einer KML Datei oder als Website liefert die Eingabe dieser URL dieselben Informationen im RSS Format. RSS ist eine der wenigen Technologien, die das Leben einfacher macht. Anstatt immer wieder auf eine bestimmte Webseite zu gehen um zu schauen, ob es etwas neues gibt*, kann man sie einfach im RSS Format abonnieren und bekommt alle neuen Inhalte ständig aktuell frei Haus.

Das kann Nestoria auch. Und weil bei RSS alles darum geht Lebens, das Leben einfacher zu machen, haben wir das abonnieren von Neuigkeiten auch nestoriatypisch einfach einfach gemacht: Einfach oben links auf einer Nestoria Suchergebnisseite auf das orange Symbol klicken und schon hat man das Nestoria-Abo (natürlich kostenfrei, jederzeit abbestellbar und ohne all die anderen Gemeinheiten, die Zeitungsabos so an sich haben).

Ach übrigens: Natürlich kann man auch Lieblingsblogs abonnieren. Zum Beispiel diesen hier. Auch dazu gibt es natürlich das kleine orange Symbol, wahrscheinlich in der Nähe des URL-Feldes in Ihrem Browser.

Soviele Begriffsklärungen für heute, bis zum nächsten Begriffsklärungsblogpost wünschen wir viel Spaß beim Flugsimulator spielen und RSS ausprobieren!

* Fußnote: Das Problem ist auch als Spiegel.de-Syndrom bekannt, unbestätigte Quellen berichteten aber auch schon von ersten Fällen süchtiger Immobiliensuchender.

Irgendwo in Deutschland…

Bei Nestoria können Sie jetzt etwas ganz neues ausprobieren. Es gibt ab sofort den Suchbegriff “irgendwo”, der Ihnen, wie der Name schon sagt, Immobilien irgendwo in Deutschland anzeigt. Es wird einfach irgendein Ort oder eine Postleitzahl ausgesucht und die Suchergebnisse für diese angezeigt. Jetzt fragen Sie sich wahrscheinlich, wer braucht sowas? Nun, wir haben eine Reihe von Gründen gefunden und vielleicht lassen Sie sich ja überzeugen und sind die nächste Person, die diese “sinnlose” Funktion nutzt.

Die Suche nach 'irgendwo'

Die Suche nach 'irgendwo'

Grund 1) Sie sind abenteuerlustig. Ihr Leben ist irgendwie langweilig geworden, jeder Tag kommt Ihnen vor, wie der vorige und Sie wollen endlich mal was erleben. Was könnte da eine bessere Lösung sein, als einfach irgendwo hinzuziehen. An einen Ort, von dem Sie möglicherweise noch nie was gehört haben. Wer besonders abenteuerlustig ist, kann natürlich auch die Angebote von Nestoria Spanien, Italien oder Großbritannien nutzen.

Grund 2) Sie wollen Ihr Land besser kennenlernen. Sie wohnen Ihr Leben lang in Deutschland, aber eigentlich kennen Sie nur ihre eigenen vier Wände? Dann ist die Suche nach “irgendwo” vielleicht genau das Richtige für Sie, um Deutschland zu erkunden. Ziehen Sie einfach eine Zeit lang irgendwo hin und lernen Sie Land und Leute kennen. Vielleicht lernen Sie sogar einen neuen Dialekt, mit dem Sie Ihre Freunde zu Hause überraschen können.

Grund 3) Sie müssen weg und das schnell. Stellen Sie sich vor, aus irgendeinem Grund müssen Sie dringend umziehen, möglichst an einen Ort, wo Sie nur eingeweihte Leute finden. Sie könnten beispielsweise unter Poltergeistern leiden, einem Stalker zum Opfer gefallen sein oder es sind unvorteilhafte Bilder von Ihnen bei Facebook aufgetaucht, die das Thema Nummer eins in Ihrer Umgebung sind. Dann bietet unsere neue Funktion Ihnen die Möglichkeit, an irgendeinen Ort zu ziehen, wo Sie kein Mensch findet.

Grund 4) Sie wissen einfach nicht wohin. Sie wollen umziehen, haben aber keinen blassen Schimmer, wohin es denn eigentlich gehen soll. Mit der Suche nach “irgendwo” ist dieses Problem schnell gelöst. Sie finden nicht nur irgendeinen Ort, sondern können sich auch gleich über regionale Angebote informieren, z.B. wo sich der nächste Supermarkt befindet oder wie die Verkehrsanbindung ist. Auch mit Kindern ist der Umzug kein Problem. Denn Schulen finden Sie ebenfalls in unseren regionalen Infos.

Und falls Ihnen das alles noch nicht genug ist oder Sie ein überzeugter Pessimist sind, können Sie jetzt auch nach “am Arsch der Welt” suchen.

Wir von Nestoria wünschen Ihnen jedenfalls viel Spaß und viel Erfolg bei der Suche!

Nestoria gibts auch als Openstreetmap-Version!

Egal ob Bilbao, Bristol oder Bremen: Die Suchergebnisse werden bei Nestoria auf einer Landkarte präsentiert. Genauer: Einer Google-Landkarte ( und hier geht es zur Google Fallstudie über Nestoria, englisch). Und weil Landkarten und Geoinformationen eine so zentrale Rolle bei Nestoria spielen, beobachten wir natürlich die Entwicklungen auf diesem Gebiet ganz genau. Ein Projekt, welches ungefähr gleichzeitig mit Nestoria groß wurde (aber schon 2004 begann) ist OpenStreetMap (regelmäßige Leser werden sich erinnern: Im  Juli haben wir die Nestoria Interview Serie mit Jochen Topf, dem Autor des (deutschsprachigen) ersten Buches über OpenStreetMap, eröffnet).

Nestoria funktioniert auch mit OpenStreetMap

Nestoria funktioniert auch mit OpenStreetMap

Openstreetmap ist sozusagen das Wikipedia der Landkarten. Jeder kann beim Basteln einer frei zugänglichen Landkarte mithelfen. Weltweit tun das jeden Monat etwa 6.000 aktive “Mapper”, von denen 3.000 in Deutschland wohnen. Aber nicht nur damit sind wir Spitzenreiter. Auch wenn man die gesammelte Datenmenge oder die prozentuale Abdeckung der Straßen betrachtet, sind wir Deutschen mal wieder gründlich und auf dem ersten Platz ( Quelle).

Bei soviel Spitzenreitertum liegt es nahe, OpenStreetMap Kartenmaterial für Nestoria zu verwenden. Und genau das gibt es schon! Einfach das www in der Adresse einer beliebigen Nestoria-Ergebnisseite durch openstreetmap ersetzen. Wenn man mit der OpenStreetMap-Version von Nestoria nach Wohnungen in Warnemünde sucht, sieht das dann zum Beispiel so aus:

http://openstreetmap.nestoria.de/immobilien/kaufen/warnemuende

OpenStreetMap Karte von Warnemünde

OpenStreetMap Karte von Warnemünde

Eine von Freiwilligen erstellten Landkarte erscheint vielen Leuten als unglaubwürdig – genauso wie viele vor einigen Jahren die Idee hinter Wikipedia für absurd hielten. Allerdings hat das Konzept der offenen Landkarte einige Vorteile. Erstens unterliegen alle kommerziellen Landkarten Urheberrechten und schon das Kopieren und Verteilen einer Landkarte mit Anfahrtsroute zum Kindergeburtstag ist meist nicht zulässig. Bei OpenStreetMap ist das kein Problem. Dann wären da die vielen abgelegenen Regionen der Welt, für die kein zuverlässiges Kartenmaterial existiert – einfach weil sich die Erstellung nicht lohnt. In vielen Gegenden Indiens ist OpenStreetMap die einzige verfügbare Landkarte! Und wen das noch nicht überzeugt, der vergleiche einfach mal die oben verlinkte sehr detailierte Karte von Warnemünde mit der von Google Maps gelieferten Ansicht:

http://www.nestoria.de/immobilien/kaufen/warnemuende

Bei all dem Lob sollte man aber nicht vergessen, dass OpenStreetMap ein Projekt ist, dass den Kinderschuhen noch nicht entwachsen ist. Obwohl die Vollständigkeit des Kartenmaterials in vielen Gegenden enorm ist, hapert es in anderen noch ein wenig – auch beim Spitzenreiter Deutschland. In unseren Augen ist die größte Herausforderung für OpenStreetMap derzeit, die unglaubliche Datenflut zugänglich und vor allem auf einfache Art und Weise editierbar zu machen. Wir glauben, dass vor allem auch die vielen Lokaldaten, zum Beispiel über die Standorte von Briefkästen, Apotheken oder U-Bahnhöfen, die in der OpenStreetMap Datenbank schlummern, sehr wertvoll sind. Allerdings steht der Nutzung dieser Informationen für Produkte wie Nestoria derzeit noch der recht schwierige Zugriff auf die Daten im Weg. Wir werden die Situation aber auf jeden Fall weiterhin beobachten und können allen Wohnungssuchenden auf Nestoria nur empfehlen, auch hin und wieder einen Blick auf die OpenStreetMap-Version von Nestoria zu werfen!

Nestoria Interview – Simon Baker – Property Portal Watch

Wir freuen uns, diesen Monat im Nestoria Interview mit Simon Baker zu sprechen, Autor von Property Portal Watch und ehemaliger Geschäftsführer von REA (u.a. Besitzer der bedeutenden europäischen Portale – und Partner von Nestoria – PropertyFinder und Casa.it). Er ist Direktor von 3eep und Redbubble und Vorsitzender von Arts Hub. In seiner Freizeit schreibt Simon auch MyCEOLife, ein Blog über die Herausforderungen eines jetsettenden Geschäftsführers.

Simon, großartig, dass du Zeit gefunden hast, mit uns zu reden.

1. Was sind deine Ziele mit Property Portal Watch?

Die Vision von Property Portal Watch ist es, die Anlaufstelle für Informationen über Immobilienportale weltweit zu erstellen. Die Seite wird Übersichten, Neuigkeiten, Analysen, Klatsch und Tratsch und anderes über Portalseiten, die Firmen, die diese besitzen und wichtige Personen in der Branche bereitstellen. Unsere Zielgruppen sind the Immobilienportale selbst, Mitwirkende, Analysten, Medien und Investoren der Branche sowohl als die Agenten selbst.

Wir glauben, dass wir Property Portal Watcher erfolgreich machen können, indem wir das tiefgehende Wissen, die Beziehungen und die Erfahrung, die geholfen haben, die REA-Gruppe aufzubauen, nutzen und während wir Schwung holen planen wir, auf dem Markt zusätzliche Produkte und Dienstleistungen anzubieten.

2. In vielen Ländern Europas gibt es eine dominante regionale Nummer Eins: (Rightmove, ImmobilienScout24, Fotocasa). Bei REA schienst du eine multinationale Strategie zu verfolgen, indem du in PropertyFinder und Casa.it investiert hast. Welche Vorteile bietet eine multinationale Strategie?

Als ich die REA-Gruppe geleitet habe, war es klar, dass eine multinationale Strategie eine Reihe von Vorteilen hat.

Erstens kann es sehr von Vorteil sein, der Marktführer in einem Land zu sein. Deshalb wird Ihre langfristige PROFITABILITY steigen, wenn Sie in der Lage sind, den Marktführer in mehreren Ländern zu kaufen oder zu erstellen. Ausserdem verringert sich das Geschäftsrisiko, was ein Binnenmarktversagen angeht, wenn man in mehreren Ländern ist. Wir haben hier für Länder mit etablierten und entstehenden Märkten einen Portfolio-Ansatz gewählt.

Zweitens glaube ich, dass es einige Vorteile gibt, die dadurch entstehen, mehrere Seiten zu betreiben. Diese beinhalten Umfang des Nutzwerts der Technologie (baue eins, benutze es mehrmals) und des Marketings – insbesondere bei dem Angebot, dass man einem Makler macht, kann man sagen: “Gib mir deine Annoncen und wir können sie auf Großbritanniens Seite Nr. 2 veröffentlichen und in einem Netzwerk von 10 Millionen Hauskäufern und Investoren weltweit.” Dies ist ein klarer Unterschied zu den Firmen, die nur in einem Land agieren.

3. Welche neuen Trends siehst du aufkommen, als jemand der verschiedene Märkte der Welt beobachtet? Welche Evolution werden wir in den nächsten 12 Monaten sehen?

Es gibt eine Reihe starker Trends, von denen ich denke, dass sie in den nächsten 12-14 Monaten eintreten werden:

Erstens wird sich die Professionalität der Immobilienportal-Branche verbessern. Was meine ich mit Professionalität? Im Moment gibt es da draussen hunderte Seiten, die Maklern eine riesige Palette an Werbeprodukten und Dienstleistungen anbietet. Das ganze Marketing dieser Seiten beruht jedoch auf deren eigene Statistiken und dies sind normalerweise Statistiken, die groß klingen aber für einen Makler unbedeutend sind. Deshalb denke ich, dass unabhängige online Dienste auftauchen werden, die Immobilien verfolgen und Maklern übergreifende Portalvergleiche über die Effizienz derer Marketingausgaben bereitstellen werden,

Zweitens werden Makler, so bald sie mehr von ihre Marketing-Effizienz verstehen (d.h. wo ihre Leads herkommen), mehr und mehr ihrer Ausgaben in diese Richtung ausgeben zum Nachteil von Zeitungen und einigen der kleineren Portale.

Drittens denke ich auch, dass das Modell “annonciere für einen kleinen Beitrag, bezahle für ein Upgrade” scheitern wird, da Makler sich mit dem Konzept schwer tun und es für die Seiten deshalb schwer ist, Geld zu verdienen. Einige werden von größeren Firmen aufgekauft werden und in ein bezahltes Angebot eingebunden werden.

Zuletzt werden in Märkten, wo es eine Reihe bezahlter Seiten gibt (wie Großbritannien), Konzernbildungen stattfinden, wenn finanzieller Druck ursprüngliche Gegner dazu zwingt, mit einander zu reden und zu fusionieren.

4. Was sind deine Gedanken zu Innovationen im Gebiet der Immobiliensuche innerhalb der letzten 1-2 Jahre, besonders was reine Aggregatoren wie Nestoria angeht?

Das Gebiet der Immobiliensuche befindet sich noch im Anfangsstadium und ich denke, dass viele neue Modelle in den nächsten Jahren ausprobiert werden. Einige davon werden erfolgreich sein, die meisten jedoch scheitern.

Wir werden denke ich folgende Arten der Innovation sehen:

1) Bessere und intuitivere Interfaces für Nutzer, die wirklich dafür sorgen, dass diese die richtigen Suchergebnisse erhalten. Dies wird wichtiger und wichtiger werden, während die Anzahl der Annoncen auf den jeweiligen Seiten steigen wird.

2) Es wird Innovationen in den zu Grunde liegenden Werbemodellen geben und während Makler mehr und mehr vom Internet verstehen werden, werden sie ihre Investitionen in die Modelle erhöhen, die die erwünschten Resultate liefern. Ich denke, dass es weiterhin ein Modell sein wird, in dem für Werbung gezahlt wird. Ich weiss nur nicht, ob dies CPM-basiert (geradlinige Werbung) oder mehr Zahlung für Leistung sein wird.

Vielen Dank, Simon. Interessante Ansichten von jemandem mit tiefen Enblicken und internationaler Perspektive. Als Service, der mit mehr als 30 Immobilienportalen in ganz Europa zusammenarbeitet, begrüßen wir hier bei Nestoria den Schritt in Richtung erhöhte Effektivität und rationale Bemessung von Marketing-Ausgaben auf dem Markt.

Vorherige Nestoria Interviews: Stefan Weber, Florian Mann und Jochen Topf.

Nestoria verchromt

Seit 2 Tagen steht Googles neuer Browser Chrome zum Download im Internet bereit und wir haben ihn getestet.

Nestoria in Googles neuem Browser Chrome

Nestoria in Googles neuem Browser Chrome

Erstmal zu den Basics: Chrome ist unglaublich schnell beim Laden von Seiten, da sind sich alle Tester einig. Die Geschwindigkeit beruht laut Google hauptsächlich  auf einer JavaScript Virtual Machine namens V8. Aber auch die Tabs, die jeweils als einzelner Prozess bearbeitet werden, tragen zu höherer Effektivität bei. Mit der Sicherheit hapert es angeblich hier und da noch etwas. Lücken, die auch Apple’s Safari anfangs hatte, tauchen jetzt bei Chrome auf. Grund ist wahrscheinlich, dass Google das alte Entwicklungstool von Apple wiederverwertet hat. Aber vor allem Googles Datenauswertung ist heiss diskutiert. Der neue Browser steht ständig mit Google in Verbindung und petzt gnadenlos jede Aktivität ans Hauptquartier weiter. Ansosten wird auch auf dem eigenen PC (Mac- und Linux-Versionen sind noch in Arbeit) vieles gespeichert, was den Browser zu einem personalisierten Tool werden lässt, das bei jedem neuen Tab sofort die meist besuchten Seiten wie eine Galerie anzeigt, Suchmaschinen speichert usw. Wo wir auch schon bei unserem Lieblingsthema wären…

Was uns insgeheim eigentlich viel mehr interessiert als Sicherheit und Geschwindigkeit des neuen Browsers, sind die Features von Chrome, die sich mit Nestoria verbinden lassen.

Einstellungen zum Zuordnen von Keywords für Suchmaschinen.

Einstellungen zum Zuordnen von Keywords für Suchmaschinen.

Eine sehr praktische Funktion von Chrome ermöglicht es, Suchmaschinen einzuspeichern und diesen Keywords zuzuordnen, so dass man dann von der Adresszeile aus (bei Chrome auch “Omnibox” genannt) direkt in einer bestimmten Suchmaschine suchen kann. Man gibt einfach die eingespeicherten Keywords ein, dann den Suchbegriff und schon sucht der Browser fleissig mit der gewählten Suchmaschine. Beispiel: Ich möchte bei Nestoria nach einer Wohnung in Berlin Friedrichshain suchen. Nestoria habe ich das Keyword “n” zugeordnet, dann tippe ich jetzt in die Omnibox: “n Berlin Friedrichshain” und schon lande ich bei Nestoria und finde meine Traumwohnung.

Omnibox

Die Omnibox

Ein ganz anderes Problem hat Google mit Chrome aber auch gelöst. Wenn zum Beispiel meine Internetverbindung den Geist aufgibt, während ich diesen Blog schreibe, kann ich einfach offline weitermachen. Denn das eingebaute Gears macht es möglich, über Chrome Online-Anwendungen offline weiterzubenutzen. Die Inhalte werden dann einfach synchronisiert, sobald die Internet-Verbindung wieder steht. Ein kleiner Nachteil: Bei Nestoria kann man so natürlich nicht suchen, es sei denn man hat vorher die gesamte Datenbank Nestorias auf seiner Festplatte gespeichert (was schon jetzt in Deutschland nicht so ganz einfach sein dürfte).

Gears

Gears ermöglicht das Offline-Speichern von Online-Anwendungen

Auch das anonyme Surfen im Internet ist bei Chrome möglich. Anonym heisst, dass auf dem PC für den entsprechenden Tab keine Browser-History, Cookies oder ähnliches gespeichert wird. So kann man z.B. nach einer neuen Wohnung suchen, ohne dass Mama es sieht oder der/die Partner/in etwas davon erfährt. Google guckt natürlich trotzdem weiterhin zu.

Alles in allem hat Chrome einige sehr praktische Features und ist definitv starke Konkurrenz für IE und Firefox, auch wenn der Browser noch nicht ganz fertig gebaut ist. Da Chrome ein Open Source Projekt ist, ist zu erwarten, dass von der Community innerhalb kürzester Zeit Plugins und Verbesserungen bereit stehen werden. Auch Google selbst wird sicherlich noch einiges verbessern, immerhin befindet sich Chrome noch im Beta-Stadium.

Kriterien bei der Immobiliensuche: Preis, Nähe zum Arbeitsplatz und Einkaufsmöglichkeiten

Ein paar interessante Ergebnisse darüber, wie in Deutschland nach Immobilien gesucht wird, hat ImmobilienScout24 kürzlich veröffentlicht. In einer Befragung von knapp über 1000 Menschen wurden die wichtigsten Kriterien für Immobiliensuchende untersucht. Die Ergebnisse: Am wichtigsten ist der Preis (und nicht etwa der Standort). Auf den Rängen zwei und drei finden sich die Nähe zum Arbeitsplatz und zu Einkaufsmöglichkeiten.

Während wir genauso wie die Autoren der Studie überrascht sind, dass es Freizeitangebote und die Nähe zu Schulen und Kindergärten eine untergeordnete Rolle spielen, gibt es hier im Nestoria Büro auch Freude über die Ergebnisse. Schließlich zeigen Sie uns, dass die Nestoria Suchmaske gut auf die Bedürfnisse unserer Nutzer zugeschnitten ist.

Dass der Kaufpreis (oder die Höhe der Miete) in den meisten Fällen ein limitierender Faktor ist, kann man sich leicht denken. Daher kann man bei Nestoria alle Immobilien, die zu teuer sind, aus den Ergebnislisten ausfiltern. Dafür ist der Schieberegler oben links auf jeder Suchergebnisseite da. Der ermöglicht zum Beispiel nach Immobilien zum Kauf mit einem Maximalpreis von €300.000 in Hamburg Harburg zu suchen.

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Mit dem Schieberegler oben links auf der Seite kann jeder die Immobiliensuche entsprechend der Freigiebigkeit des persönlichen Finanzberaters einschränken.

Der Schieberegler ist übrigens recht flexibel und kann mit allen Einstellungen von Geizhals bis Krösus umgehen:

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Immobiliensuche für Geizhälse

Immobiliensuche für Krösus

Auch die Nähe zum Arbeitsplatz kann man auf Nestoria dank Landkarte bestens überprüfen. Wer nicht Nachbar der eigenen Firma sein will, muss dafür eventuell ein wenig aus der Kartenansicht herauszommen:

Zum verändern des Kartenausschnitts auf Nestoria gibt es oberhalb der Karte diverse Knöpfe, unter anderem zum Zoomen.

Zum verändern des Kartenausschnitts auf Nestoria gibt es oberhalb der Karte diverse Knöpfe, unter anderem zum Zoomen.

Bleibt zu guter Letzt noch zu klären, wie man die nächsten Einkaufsmöglichkeiten rund ums potentielle Traumhaus ausfinding machen kann. Auch dafür hat Nestoria vorgesorgt, und zwar mit den “Informationen zur Umgebung”, die sich unterhalb der Karte verstecken – aber mit nur einem Klick direkt auf die Karte gezaubert werden können:

Einkaufsmöglichkeiten und andere Informationen zur Umgebung lassen sich zusammen mit den Suchergebnissen auf der Landkarte anzeigen.

Einkaufsmöglichkeiten und andere Informationen zur Umgebung lassen sich zusammen mit den Suchergebnissen auf der Landkarte anzeigen.

Allerdings wissen wir, dass nicht jeder nur noch Einkaufsmöglichkeiten und Preis sortiert. Der Onkel des Autors ist bekennender Hypochonder und hält die Entfernung zum nächsten Krankenhaus für einen wichtigen Standordfaktor. Und anderen fällt sicherlich noch ganz anderes ein. Falls wir Ihnen noch nicht die perfekte Immobiliensucherfahrung liefern, dann schreiben Sie uns bitte. Wir werden auf jeden Fall versuchen, auch Sie zu einem zufriedenen Nestoria Nutzer zu machen!