OpenStreetMap, ein Projekt zum Aufbau einer freien und offenen Weltkarte, hat am Freitag einen Erfolg bekanntgegeben: Hamburg ist als erste deutsche Großstadt vollständig “gemappt” – und das nachweislich! Der Abgleich der OpenStreetMap Datenbank mit den Daten des Statistikamts Nord ergab eine 98%ige Übereinstimmung bei den Straßennamen, wie auf der Seite des Projekts berichtet wird. Gratulation zu diesem großartigen Erfolg!
OpenStreetMap wird oft als das Wikpedia der Karten bezeichnet. Das 2004 in England gegründete Projekt baut auf den Einsatz von freiwilligen, um eine Landkarte anzubieten, die jeder (fast) ohne Einschränkungen weiterverwenden darf ohne dabei von restriktiven Lizenzen eingeschränkt zu sein, wie es bei allen anderen Onlinelandkartendiensten der Fall ist. OpenStreetMap übetrumpft diese aber auch in vielerlei anderen Beziehungen. Nur weil das Straßennetz Hamburgs nun sogut wie abgeschlossen ist, heißt es nämlich nicht, dass in Hamburg niemand mehr mappt. Vielmehr können sich die Freiwilligen nun noch mehr auf Fußwege, Radwege und allerlei geographische Anhaltspunkte konzentrieren. In vielen Städten und Landstrichen weltweit bieten die Karten von OpenStreetMap schon jetzt mehr Details als andere Angebote.
Nestoria kennt OpenStreetMap aus den Zeiten, als sowohl Nestoria als auch OpenStreetMap noch ganz jung waren und wir machen keinen Hehl daraus, große Fans von OpenStreetMap zu sein. Gerade Immobiliensuchende in Hamburg sollten auf jeden Fall die OpenStreetMap Version von Nestoria ausprobieren, hier finden sich Immobilien zum Kauf in Hamburg auf einer OpenStreetMap Karte (und hier die Hamburger Immobilien auf der herkömlichen Nestoria Seite mit Google Maps). Außerdem gab es in diesem Blog vor einigen Monaten ein Interview mit Jochen Topf, dem Autor eines deutschsprachigen Buches zu OpenStreetMap.





