Monthly Archive for Juni, 2009

Happy Birthday Nestoria UK!

Und schon wieder steht bei uns ein Geburtstag an: Nestoria UK ist vor drei Jahren online gegangen.

The cake is a lie!

Foto von Rob J Brooks bei Flickr

Seitdem hat sich bei uns einiges verändert: Wir haben unsere Seite mit Hilfe Ihres Feedbacks stetig verbessert und angepasst und wir haben Zuwachs bekommen, sowohl im Team als auch online. Nestoria Italien, Nestoria Spanien und nicht zuletzt Nestoria Deutschland profitieren von den Erfahrungen die wir in den drei Jahren sammeln konnten. Eines jedoch bleibt gleich: Unser Fokus auf die ständige Optimierung unserer Suche und Datenbank und die Freude am Experimentieren mit neuen Technologien. Unsere Spielwiese für Innovationen finden Sie bei Lokku Labs. Hier schrauben wir an neuen Erfindungen, Ideen die sich bewähren finden ihren Weg dann zu Nestoria. Bei Lokku Labs brodelt es seit geraumer Zeit in den Kochtöpfen und wir hoffen in ein paar Tagen ein neues Projekt ankündigen zu können.

Unser Dank geht an alle unsere Partner, vor allem jene, die von Anfang an an uns geglaubt haben und an unsere Nutzer, denen wir hoffentlich schnell und unkompliziert zu ihrer Traumwohnung verhelfen konnten. Wie Ed im Nestoria UK Blog schreibt, danke auch an alle Teammitglieder! Ein Interview (Englisch) mit Ed zum dreijährigen Jubiläum gibt es bei Renthusiast zu lesen.

Wir feiern dieses denkwürdige Ereignis am Freitag mit einem Teamausflug in den Pub. Alle sind zum Feiern willkommen, wo genau es hingeht wird in den nächsten Tagen in userem Twitter Feed zu lesen sein – wenn Sie uns also noch nicht folgen, dann wird es jetzt höchste Zeit!

Gleichzeitig feiern wir auch den Einstand unserer neuen Praktikanten Kevin und Simon. Wir sind immer auf der Suche nach talentierten, neuen Teammitgliedern. Wenn Sie sich in dieser Beschreibung (Englisch) wiederfinden, kontaktieren Sie uns!

Nestoria beim Property Portal Workshop in San Francisco

Auch dieses Jahr wird Nestoria wieder an der Inman Connect in San Francisco teilnehmen und wie schon bei der Inman Konferenz im Januar dieses Jahr in New York, gibt es auch diesmal wieder einen Property Portal Watch Workshop, der am 4. August stattfindet. Dieses Jahr allerdings sind unsere beiden Gründer Ed und Javier dazu eingeladen den Workshop aktiv mitzugestalten.

Planet SF

Foto von supernova3688 bei Flickr

In einer einstündigen Session werden sie über die Herausforderungen für Immobilienportale in verschiedenen Märkten und innovative Herangehensweisen der unterschiedlichen Unternehmen reden.

Property Portal Watch hat sich zum führenden globalen Forum für die Online-Immobilienbranche entwickelt. Wer sich für dieses Thema interessiert sollte das PPW-Blog lesen.

Fragen und Anregungen sind auch hier herzlich willkommen.

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Wir haben eine internationale Fanseite für die gesamte Nestoria-Familie eingerichtet. Hier können Sie sehen was in den anderen Ländern so getrieben wird und andere Nestoria-Nutzer kennenlernen. Wir freuen uns auch hier immer über Feedback, seien es Kritik, Fragen oder Vorschläge – alles ist willkommen. Treten Sie also unserem Fanclub bei, wir würden uns freuen!

Was haben Soho und das Ruhrgebiet gemeinsam?

Heute wollen wir uns mit Orten oder Regionen beschäftigen, die es eigentlich nicht gibt. Und die Rede ist hier nicht von Atlantis oder Bielefeld. Nein, wir dachten da eher an Soho oder das Ruhrgebiet.

Soho

Soho-irgendwo, hinter dem Nebel. (Foto von Phillie Casablanca)

Jetzt mal ganz von vorne. Schon als vor drei Jahren Nestoria Großbritannien das Licht der Welt erblickte stellte sich heraus, dass es Gegenden gibt die zwar jeder von uns kennt, die aber offiziell nicht existieren. Soho in London zum Beispiel war schon Bertold Brecht ein Begriff, die britische Post jedoch will davon nichts wissen und hat den Stadtteil nicht in ihrem Zustellungsregister. Das liegt daran, dass Soho gar kein offizieller Bezirk ist, sondern eine Gegend, deren Grenzen bis heute nicht klar umrissen sind. Sicher ist nur: Soho liegt in Londons West End. Doch schon an der Frage ob Chinatown Teil von Soho ist scheiden sich die Geister.

Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet-irgendwo, hinter dem Nebel. (Foto von jorbasa)

Ähnlich verhält es sich mit dem Ruhrgebiet in Deutsch- land. Der “Pott” ist kein Bundesland und auch kein offizieller Regierungs- bezirk, sondern ein Ballungs- raum. Es gibt zwar einen Regionalverband Ruhr der ein Zweckverband der Verwaltungsteile des Ruhrgebiets ist, aber auf den meisten Landkarten wird man vergeblich nach den Grenzen des Ruhrgebiets suchen. Selbst Google Maps zeigt bei einer Suche nach “Ruhrgebiet” einfachheitshalber die Stadtmitte von Bochum an – schlau, denn zumindest das ist sicher: Bochum liegt im Ruhrgebiet.

An diesen zwei Beispielen lässt sich erkennen, wie schwierig es mitunter sein kann einen Ort auf einer Karte zielsicher zu finden. Denn unsere Datenbank muss sich ja nicht nur mit Deutschland oder Großbritannien, sondern auch mit Spanien und Italien auskennen – und zwar am besten so gut wie ein Einheimischer. Oft beinhalten die Daten die man zu den verschiedenen Ländern erhalten kann solche inoffiziellen Informationen nicht. Indem wir regelmäßig nachschauen nach was unsere Nutzer suchen können wir feststellen, welche Begriffe in unserer Datenbank noch nicht vorhanden sind. Dann braucht es ein wenig Recherche und Ausdauer bis solche Informationen gefunden, eingegrenzt und in unsere Datenbank integriert werden können. Vor allem gilt es die Informationen sorgfältig abzuwägen und eine Entscheidung zu treffen, die es unseren Nutzern so einfach wie möglich macht das zu finden, wonach sie suchen.

Wenn Sie noch einen Ort kennen nach dem Sie bevorzugt suchen, der nicht in unserer Datenbank existiert – immer her damit!

Immostudie 2009

Die Ergebnisse der Immostudie 2009 des Instituts für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien der LMU München sind da! Allen die sich für nähere Informationen zur Studie allgemein interessieren empfehlen wir unser Interview mit Dipl.-Kfm. Florian Mann vom Juli 2008.

Doch nun zu den Ergebnissen der Studie:

Die Einladung zur Studienteilnahme wurde per Mail und durch Online-Foren verbreitet. 1.523 Unternehmen beteiligten sich an der Studie, von denen 1.308 für die Studie selektiert wurden. Die größte Befragungsgruppe sind Makler (71,8%), auf dem zweiten Platz liegen mit 6,2% Bauträger, gefolgt von Hausverwaltungen, Gewerbeprojektentwicklern und sonstigen Geschäftsfeldern.

Zusammenfasssend lässt sich sagen, dass Immobilienportale wie vermutet im Vergleich zum Vorjahr noch einmal an Bedeutung für die Vermarktung von Immobilien zugenommen haben. Sie können eine beeindruckende Nutzungsquote von 98,2% verzeichnen (Vorjahr: 96,5%), während Zeitungen einen Rückgang von ca. 6% verbuchen.

Auch bei der empfundenen Wichtigkeit von Vermarktungskanälen liegen die Immobilienportale unangefochten an der Spitze. 95% der Studienteilnehmer empfinden sie als “sehr wichtig” oder “wichtig”, gefolgt von der eigenen Homepage (70%), Vermarktungsschildern (70%) und Zeitungen (49%) auf dem letzten Platz.

Diese subjektive Einschätzung wird durch die Zahlen bestätigt. Mit durchschnittlich 3,3 Abschlüssen pro Monat liegen die Immoblienportale deutlich vor den anderen Vermarktungskanälen.

Auch die Zukunft sieht rosig aus: Trotz Rezession planen die Studienteilnehmer keine großen Veränderungen bei der Anzahl der Angebote oder dem Budget.

Wer sich die Studie im Detail anschauen möchte kann sie hier herunterladen.

Unsere Schwester wird 2!

Feliz cumpleaños! Herzlichen Glückwunsch! Happy Birthday! Buon Compleanno!
Herzlichen Glückwunsch!

Binary Candle von oskay. Wer findet den Fehler?

Etwas verspätet gratulieren wir Nestoria Spanien zum 2. Geburtstag. Und zur Feier des Tages hat unsere Schwesterseite uns einen neuen Partner in Haus gebracht: Seit diesem Monat arbeitet Nestoria.es mit Thinkspain.com zusammen. Wir danken allen unseren Partnern für ihr Vertrauen und die gute Zusammenarbeit und freuen uns schon auf den ersten Geburtstag von Nestoria.de im August.

Allen die Spanisch können empfehlen wir unser Nestoria Spanien Blog zu besuchen, wo unsere spanischen Teamkollegen Sie auf dem laufenden halten.

Interview mit Christian Heilmann

Unser Interview für Juni haben wir mit Christian Heilmann geführt. Er ist International Developer Evangelist bei Yahoo und hat u.a. an Yahoo Maps Europe und Yahoo Answers gearbeitet. Heute reist er durch die Welt und hält Vorträge zum Thema Webentwicklung und Mashups. Ausserdem ist er Autor von mehreren Büchern über JavaScript und Ajax.

1. Du bist International Developer Evangelist bei Yahoo. Erklär uns doch bitte kurz was das ist und was genau du machst.

Mein Job ist es mit Entwicklern zu kommunizieren. Das ist schwieriger als man denkt da die normalen Kommunikationskanäle in und von Firmen nicht funktionieren. Marketing und PR sprechen nicht die gleiche Sprache wie Entwickler und der Erfolg einer Firma die Entwicklerprodukte erstellt hängt davon ab, wie einfach es ist diese anzuwenden. Meine Aufgabe ist es Dokumentation und Präsentationen zu erstellen um die ersten Schritte von Entwicklern einfacher zu gestalten. Im Umkehrschluss bin ich auch das Sprachrohr für Entwickler und erkläre deren Ideen und Probleme den Yahoo Entwicklern und Management. Intern bin ich auch einer der Ausbilder für neu eingestellte Entwickler.

2. Die letzten fünf Jahre waren eine sehr innovative Zeit für das Internet, vor allem was “Frontend-Engineering” betrifft. Fass die Neuigkeiten für unsere Leser bitte kurz zusammen. Was sind die Auswirkungen dieser neuen Technologien? Was sind die neusten Projekte die du derzeit spannend findest?

Das beste was in den letzten Jahren passiert ist, ist das unsere Entwicklungsumgebungen viel professioneller wurden. Neuere Browser haben weniger konfuse Fehler und mit Erweiterungen wie Firebug, YSLow, DragonFly und ähnlichem können wir endlich ohne Schwierigkeiten herausfinden was denn die Ursache von Fehlern ist. Bibliotheken wie YUI, JQuery, Dojo und Prototype machen es Entwicklern einfacher funktionierende Seiten und Applikationen zu erstellen ohne sich gross Gedanken über Browserunterschiede machen zu müssen und CSS Lösungen wie YUI Grids, 960 oder Blueprint machen es viel einfacher, Layouts zu erstellen.

Generell ist das was mir derzeit am meisten Spass macht zu beobachten wie sich das Web von einzelnen Seiten zu einer weltweiten Datenbank entwickelt. Anstatt einfach nur Seiten zu erstellen erlauben mehr und mehr Firmen Entwicklern auch mittels APIs an diese Daten zu gelangen, um neue und andere Applikationen mit diesen Daten zu erstellen. Das Web war für begabte Entwickler schon immer eine Fundgrube von Daten und mittels APIs und Systemen wie Pipes, YQL, Google App Engine, Gnip, Amazons S3 und EC2 und so weiter ist es immer einfacher neue Zusammenstellungen von Daten zu erstellen.

Ich arbeite derzeit viel mit Universitäten, Museen, Zeitungen und Firmen um diese Idee Entwicklern in diesen Institutionen näher zu bringen und hatte schon einige Erfolge.

Wenn es um Technologien geht bin ich schwer von Canvas, HTML5 und Aria begeistert, da diese es uns ermöglichen, funktionierende, semantische und barrierefreie Applikationen zu erstellen ohne diese in HTML, CSS und JavaScript simulieren zu müssen. Als “old-school” JavaScript Entwickler bin ich auch sehr glücklich darüber das immer mehr APIs JSON als Ausgabeformat anbieten und serverseitiges JavaScript auch immer mehr eine sinnvolle Alternative darstellt.

Geolocation ist auch ein sehr heisses und interessantes Thema. Mit Systemen wie dem iPhone und Browsern die mittels Geocode, FireEagle, Plazes oder anderen Systemen mir sagen können wo ich bin habe ich einen Bezugspunkt zur realen Welt, den ich mittels Geodaten dann auch die richtigen Ergebnisse liefern kann. Wenn mir mein Handy sagen kann welche Cafes in der Umgebung offen sind und wie gut sie bewertet wurden, dann hab ich mehr Spass in einer neuen Stadt.

3. Welches Modell glaubst du wird gewinnen -  von grossen Firmen wie Yahoo! gesteuerte Projekte wie YUI oder OpenSource Projekte wie JQuery? Warum?

Hmm, es ist immer wieder faszinierend zu sehen wie viele Entwickler meinen es gibt einen riesen Unterschied zwischen diesen Systemen. Das stimmt nicht. YUI ist open source und kann von jedem verwendet, gehostet und geändert werden. YUI3 ist sogar als branch auf Github.

JQuery wird von mehreren Firmen unterstützt, genauso wie Dojo und ist nicht nur ein Untergrund/Geek Projekt. YUI hat einen Vorteil gegenüber anderen Bibliotheken: Yahoo braucht YUI und erstellt die eigenen Sachen damit. Daher kann man sicher gehen das die offiziellen Widgets auf allen Browsern die Yahoo unterstützt funktionieren. Wer für mehrere hundert Millionen Besucher entwickelt hat dann doch ein paar gute Gründe das auch gut zu testen und in mehreren Sprachen und Märkten zu verwenden.

Man kann nicht wirklich sagen, was denn besser ist, da jQuery und YUI verschiedene Philosophien verfolgen. YUI ist ein Framework das von Interface Patterns ueber CSS Lösungen, JavaScript Komponenten und Widgets bis hin zu Testwerkzeugen wie einem Logger, Profiler und Testframework reicht. jQuery will das Entwickler schnell und sicher etwas in so wenig Kode wie möglich erstellen können. Für mich ist YUI eine bessere Lösung wenn man in grösseren Teams und internationalen Produkten arbeitet, jQuery ist dahingegen unschlagbar darin, schnell, viel zu erstellen.

Ich finde es klasse das es viele erfolgreiche Bibliotheken gibt und das die verschiedenen Teams nicht miteinander im Wettbewerb stehen, sondern sich gegenseitig helfen und Fehlerinformationen und Lösungen untereinander austauschen.

4. 2005 erschien Google Maps und die ersten Anwendungen die auf den Karten basierten (Mashups) waren eigentlich unerlaubte da Google keine Schnittstelle hatte und den Zugriff auf die Karten gar nicht direkt erlaubte. 2006 kam dann die Mashup-Welle und jetzt gibt es schon fast 2000 solcher Anwendungen (z.B. hier)
Gibt es etwas das dir in diesem Bereich noch fehlt? Womit könnte man sich in dieser Fülle von Angeboten noch abheben?

Man kann dann doch noch viel mehr mit Karten und Kartensystemen erstellen als wir schon haben. Der Streetview von Google zeigt das schon mal auf. Interessant wird es mit Überlagerungen. Beim Open Hack in London dieses Jahr hat eine der Gruppen eine Graffiti tagging engine für Streetview erstellt mit der man seine Unterschrift in die virtuelle Welt stellen kann. Das verbunden mit Twitter der GPS location auf Handys kann richtig witzig werden. Wenn man mal eine sehr kindische und dann doch witzige Sache sehen will kann ich GPS cocks empfehlen.

Das Problem mit Karten ist, dass diese Copyright haben und daher jeder Kartenbetreiber an die Verlage zahlen muss, daher kann man nicht alles was man gerne freigeben würde auch rausgeben. Als ich an Yahoo Maps arbeitete wurde mir das zum ersten mal bewusst, als Geek und Hacker ist man dann doch immer gewohnt alles umsonst zu bekommen. Irgendeiner muss aber dafür bezahlen.

Was mich derzeit fasziniert ist Daten zu bekommen die ich vorher noch nicht hatte wie zum Beispiel mein Verkehrskamera Mashup oder auch Systeme die es mir erlauben Geo Daten aus Texten zu holen, wie zum Beispiel mein TweetLocations Mashup das Twitter updates analysiert um sie dann auf einer Karte anzuzeigen.

Ich denke das user generated content in Karten mehr und mehr interessant wird, da viele Kartendaten einfach falsch sind oder interessante Informationen die aus dem normalen Sprachgebrauch kommen wie Spitznamen von Städteteilen nicht in den offiziellen Datensätzen vorhanden sind.

In einem der Universitäts Hack Days haben Studenten aus Schottland zum Beispiel eine Lösung gelötet die es mir erlaubte, mittels einer Wii Remote Yahoo maps oder Google Earth zu navigieren, und das konnte was.

5. Als Deutscher der ins Ausland gegangen ist und nun für einen Internet-Giganten arbeitet: Gibt es genügend Innovation in der deutschen Internet-Szene? Oder muss man Deutschland verlassen um an wirklich interessanten Projekte zu arbeiten?

Gute Frage, ich bin seit zehn Jahren nicht mehr in Deutschland und Teil meiner Karriere ist wohl auch das ich zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort war und kein Problem damit hatte mal schnell umzuziehen. Was mich in Deutschland immer zurückgehalten hat war das man für alles eine Lizenz braucht oder erstmal offiziell ausgebildet werden muss. Ich wär wahrscheinlich in Deutschland arbeitslos da ich weder einen Uni Abschluss noch eine Berufsausbildung habe.

Es gibt ne Menge schlauer Entwickler in Deutschland die das Herz auf dem richtigen Fleck haben, ich merke das immer wieder wenn ich mit Webkrauts spreche oder auf Konferenzen wie die EfA oder die Flashforum Konferenz mich mit Leuten unterhalte. Das Problem scheint zu sein das Firmen weniger auf ihre Mitarbeiter und mehr auf die Medien hören. Die Sprachbarriere ist natürlich auch ein Problem. Neueste Informationen gibt es nun einmal erst auf Englisch, da muss man sich dran gewöhnen. Das ist keine amerikanische oder englische Arroganz, es ist einfach so das weltweit Entwickler englisch miteinander kommunizieren (und auch programmieren).

Man muss also nicht Deutschland verlassen um an interessanten Projekten zu arbeiten. Was man machen muss ist die Augen offen zu halten und sich einfach mal trauen etwas Neues zu entwickeln, ohne zu wissen wo das denn genau endet oder ob es ein Erfolg wird. Wenn man ein weltweites Produkt erstellt ist das sogar überaschend einfach, da amerikanische Entwickler sich mit mehrsprachigen Produkten um einiges schwerer tun als Europäer oder Asiaten.

Was mich richtig nervt ist das fast jedes tolle Web 2.0 Produkt aus Amerika dann auch als deutsche Kopie erstellt wird anstatt das man an dem schon etablierten Netzwerk teilnimmt. Ich hatte einige Angebote doch nach Deutschland zu kommen um “ein deutsches Twitter” oder “das deutsche Slideshare” zu erstellen. Da hätte ich mal gar keinen Spass dran, da kopieren dann doch wenig mit Innovation zu tun hat.

6. Warum gibt es 140 Fotos von einem Duzend Leute auf Flickr mit dem
Tag “ The Hair of Christian Heilmann“. Ist das ein Kult?

Weniger, das nennt sich verschrobener englischer Humor. Mein jetzt Ex-Kollege (hatte nichts damit zu tun das er die Firma verlassen hat) Mark “Norm” Norman Francis hat das einfach mal als Tag verwendet um seine Überraschung kund zu tun, dass es doch dann einfach sei mich in einer Gruppe zu finden. Dann hat das Wellen geschlagen und mehr und mehr Flickr Nutzer machten das Gleiche. Interessant werden dann die Zufälle wenn man sieht das die Abgeordnete der Bayernpartei aus meiner Heimatstadt dann doch nicht weit davon entfernt ist.

Jedem das Seine und Nestoria für alle!

Nach Immobilien im Irgendwo und Immobilien zweisprachig kann man bei Nestoria Deutschland jetzt auch nach Immobilien in Meenz, Balin und Kölle suchen.

Hintergrund dieser Neuerung ist vor allem, dass wir uns ständig bemühen unseren Nutzern genau das zu bieten was sie suchen – auch wenn sie vielleicht selber nicht wissen wie es geschrieben wird. Unsere Suchmaschine versucht trotzdem, aus der Nachfrage schlau zu werden – im wahrsten Sinne des Wortes! Wir lernen ständig dazu und versuchen die häufigsten “Schreibschwächen” zu korrigieren. Aus “Blin” wird so eben trotzdem Berlin.

dialekte

Dialektgestützte Suche

Da wir hier bei Nestoria Deutschland aber auch immer einen Platz in unserem Herzen für Dialekte haben kann man jetzt auf Nestoria.de auch in lokaler Mundart suchen. Probieren Sie doch mal eine Suche nach Diebenga, Doatmund, Lautre, Nümberch, Saarbrigge oder Stuagard.

Wenn Sie selber noch Vorschläge haben,  scheuen Sie sich nicht in den Kommentaren oder über unser Formular mit uns in Kontakt zu treten!