Monthly Archive for Juli, 2009

Neuer Partner bei Nestoria: Neubaukompass

Wir freuen uns bekanntgeben zu können, dass wir mit Neubaukompass einen neuen Partner bei Nestoria begrüßen dürfen.

neubaukompass
Das in München ansässige Unternehmen spezialisiert sich auf Neubau-Immobilien und Bauträger Projekte im Bereich Wohnimmobilien. Seit ein paar Tagen sind die Anzeigen von unserem neuen Partner bei Nestoria.de zu finden. Wir heißen unseren neuen Partner herzlich willkommen und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

OSM – Karten selber gestalten

Die Vorteile von OpenStreetMap Karten sind ja an dieser Stelle bereits einige Male erwähnt worden. Was aber bisher nicht zur Sprache kam, ist die Flexibität der in Gestaltung der Karten. Da die Daten frei zur Verfügung stehen, kann jeder sie nach seinem Geschmack verarbeiten. Und da nicht jeder Entwickler ist und weiss wie das geht, gibt es von CloudMade einen Style Editor, mit dem man sowohl Karten anderer Nutzer entdecken als auch eigene erstellen und teilen kann.

Bisher kennt man Karten vor allem in den Farben grün, gelb, blau und grau gehalten. Aber wie wäre es Mal mit einer Karte ganz in dunkelgrün, dunkelblau und schwarz? Wer es gerne noch ein wenig aufregender mag sollte es mit dieser Karte ganz in Neonfarben versuchen.

Aber es gibt natürlich auch geschmackvollere (und nützlichere) Beispiele. Diese Karte zum Beispiel konzentriert sich auf U-Bahn und Zugverbindungen. Diese sind hervorgehoben während die anderen Kartendaten in den Hintergrund rücken – und das nur durch die farbliche Gestaltung! Auf dieser Karte sind die Radwege speziell verzeichnet, was sehr praktisch sein kann wenn man eine Karte nur für Radtouren braucht.

Bestimmte Datensätze wie “Kneipen”, “Attraktionen” u.ä. lassen sich
ein- oder ausblenden, so versperren nicht benötigte Informationen nicht
den Blick auf den Hauptzweck der jeweiligen Karte. Durch die Datenvielfalt von OSM lassen sich so Karten für jeden individuellen Zweck erstellen, die die gewünschten Daten besonders hervorheben, wie zum Beispiel diese, die Points of Interest anzeigt und so für Touristen geeignet wäre.


(Karte von flamouroux)

Um selber eine Karte zu erstellen muss man sich anmelden, dies ist allerdings kostenlos.

Die Zukunft

Für die glücklichen Besitzer des neuen iPhone mit Videokamera und Kompass oder des G1 oder G2 Telefons gibt es eine neue technologische Spielerei die viel verspricht: Augmented Reality Applikationen. Augmented Reality, oder AR, heißt soviel wie erweiterte Realität. Mit diesen Programmen kann man Echtzeit-Aufnahmen (wie z.B. eine Videoaufnahme) mit Informationen und Daten kombinieren, die dann visuell dargestellt werden. Das klingt kompliziert, ist aber in der Anwendung kinderleicht. Man startet das Programm und filmt seine Umgebung und die Informationen werden auf dem Bildschirm überlagert.

Einer der ersten Vorstöße in diese Richtung besteht aus einem virtuellen Hund, den man auf der eigenen Tischplatte rumspazieren lassen kann. Project Natal, das vor ein paar Wochen vorgestellt wurde, soll AR auf die Xbox bringen und auch Sony plant ein neues Spiel namens EyePet, das auf AR basiert.

Aber auch für praktische Zwecke kann AR Anwendung finden. In Bereich der Geoanwendungen sind dafür GPS und Kompass nötig. Das GPS-System gibt die Geokoordinaten an das Programm und der Kompass weiß in welche Richtung der Nutzer das Telefon hält, dadurch werden Standort und Blickrichtung genau erfasst. Zum Beispiel, wenn man sich in einer fremden Stadt aufhält und gerne wissen möchte, in welcher Richtung sich die nächste U-Bahn Station befindet (Momentan ist Nearest Tube allerding nur für London verfügbar). Ein weiteres Programm, Layar, ist vorerst nur in den Niederlanden verfügbar und stellt u.a. den nächsten Geldautomaten in der Umgebung dar. Noch ambitionierter verspricht Wikitude, mithilfe der Lokalisierungsdaten aus Wikipedia, einen “World Browser”, der Informationen über in der Nähe befindliche Sehenswürdigkeiten und Orte einblendet.

wikitude

Im Grunde genommen entstehen so interaktive 3D Karten, die außerdem noch zusätzliche Informationen bereitstellen, auch wenn visuell nichts mehr an einen Falkplan erinnert. Was vor ein paar Jahren noch futuristisch anmutete entwickelt sich jetzt immer schneller zu einer der interessantesten Entwicklungen im mobilen Bereich.

OpenStreetMap als virtuelles 3D Erlebnis

Wir berichten ja gerne über Neuigkeiten von OpenStreetMap und vor kurzem bin ich über eine spannende neue Anwendung gestolpert: OpenStreetMap 3D.

OSM 3D Germany ist ein Projekt des Geografischen Instituts der Universität Bonn.

Mit Hilfe des XNavigators können Nutzer ein virtuelles 3D Modell von Deutschland erforschen. Die 3D Darstellung funktioniert mit Hilfe der OSM Karten und den ebenfalls frei verfügbaren Höhendaten der Shuttle Radar Topography Mission (SRTM), während der durch das Space Shuttle Endeavour im Februar 2000 große Teile der Erdoberfläche topografisch erfasst wurden. Diese Daten wurden zusammengeführt und ergeben virtuelle, dreidimensionale Ansichten, die man auf dem Computer betrachten kann. So kann man in 3D Ansichten hereinzoomen, Routen bestimmen und durch virtuelle Städte spazieren oder fliegen.

Es ist auch möglich nach Adressen oder Points of Interest (POI) wie etwa Sehenswürdigkeiten oder Haltestellen zu suchen. Diese Informationen werden dann in der Karte eingeblendet. Vor kurzem hinzugekommen ist ein Routenplaner, mit dem man Wegbeschreibungen für Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer anzeigen lassen kann. Ein weiteres Feature ist die Möglichkeit die Lichtsituation an einem bestimmten Datum zu einer bestimmten Uhrzeit zu simulieren. Wenn man also eine Gartenparty plant und wissen will, wie hell es am 10.08. um 20:00 Uhr noch ist, kann man dies ohne Probleme herausfinden. Aktuelle Wetterdaten sollen auch bald eingebunden und visualisiert werden.

Die Systemvorraussetzungen für OSM 3D sind allerdings vergleichsweise hoch: Eine schnelle Internetverbindung und ein leistungsfähiger Rechner mit mindestens 1,5 GB RAM sowie separater Grafikkarte sind Pflicht. Da die Software auf Java beruht ist auch dies unerlässlich, zusätzlich werden Java Virtual Machine und Open GL benötigt.

Allerdings gibt es auch eine Version die aus dem Browser heraus gestartet werden kann. Hier bleiben die Hardwarevorraussetzungen gleich, an Software wird aber nur Java benötigt, alles andere wird automatisch heruntergeladen.

OSM 3D zeigt, dass durch die freie Verfügbarkeit von Daten interessante und neue Anwendungsmöglichkeiten geschaffen werden können, die außer Spaß auch einen echten Mehrwert bringen.

SOTM 2009 und die Zukunft von OpenStreetMap

Nun da die State of the Map 2009 vorbei ist wird es Zeit für eine kleinen Überblick. Dieses Jahr hat sich die Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Dies zeigt, dass  die OpenStreetMap Community in rasantem Tempo wächst. Während im März dieses Jahres noch 100.000 Nutzer registriert waren, sind es inzwischen schon 130.000. Vor allem in Deutschland ist OSM sehr beliebt, 40% der Änderungen des letzten Monats wurden in Deutschland vorgenommen.

Dieses Jahr gab es zum ersten Mal einen “Pro”-User Tag, der mit ca. 200 Besuchern gut startete. Es ging vor allem darum, wie Unternehmen, Verwaltungen und gemeinnützige Organisationen von den Daten die OSM zur Verfügung stellt profitieren können. Dieser Fokus steht im Einklang mit der allgemeinen Entwicklung in der Community. Während es in den ersten Jahren seit der Gründung 2004 vor allem darum ging Information zu sammeln um eine möglichst vollständige Datenbank zu schaffen, ist die Abdeckung in vielen Bereichen inzwischen so gut, dass eine neue Frage in den Vordergrund rückt: Wie diese Daten am Besten genutzt und dargestellt werden können. Das fängt an mit der Frage wie die Information für den Nutzer aufbereitet wird wenn er zum Beispiel auf der OSM Seite eine Suche startet. Da wir bei Nestoria von Suchen was verstehen ist es also nur folgerichtig, dass der Vortrag von Ed, unserem Nestoria-Abgesandten auf der SOTM 2009, sich um genau dieses Thema dreht.

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Eine sinnvolle und nutzerfreundliche Suche ist der Schlüssel zu einem Projekt wie OSM, denn wenn der Zugang zum Informationsreichtum der Datenbank verwehrt bleibt, liegt ein Großteil des Potentials brach. Und Potential ist viel vorhanden, nicht zuletzt durch die Flexibilität der Daten. So kann bei OSM zum Beispiel innerhalb weniger Tage erfasst werden wenn ein Gebäude abgerissen wird, indem ein Nutzer dies mit seinem GPS Gerät erfasst und die Daten hochlädt. Bei anderen Kartenanbietern dauert dieser Prozess wesentlich länger, teilweise Jahre.

Abgesehen von der klassischen Kartensuche eröffnet OSM aber auch neue Möglichkeiten für eine Fülle von Anwendungen, die sonst aufgrund der hohen Kosten für Geodaten aus herkömmlichen, kommerziellen Quellen vielleicht nicht zustande gekommen wären. Vor allem im mobilen Bereich tut sich in dieser Hinsicht viel, doch darüber demnächst mehr…

Wer sich weiter für das Thema OSM und Nutzungsmöglichkeiten interessiert dem sei der Artikel bei GPS Business News empfohlen.

Virtuelles Sightseeing

Wir bei Nestoria interessieren uns ja für alles was mit Kartographie zu tun hat. Google Maps ist ja inzwischen den meisten Internetnutzern bekannt und auch Google Street View haben schon viele ausprobiert. Im Internet widmen sich eine ganze Reihe von Seiten den lustigsten oder interessantesten Fotos die bei diesen Services zu finden sind.  So kann man sich zum Beispiel anschauen wie es aussieht, wenn es in der Wüste schneit, Verschwörungstheorien spinnen wenn sich über dem Gebäude des britischen Geheimdienstes MI6 seltsame Wolkenformationen bilden oder Orte am Ende der Welt besuchen. Interessante Effekte entstehen auch manchmal, wenn die Technik zu versagen scheint: Hier wurde ein Flugzeug gleich dreimal vom Satelliten abgelichtet und an anderer Stelle scheinen die Grenzen von Raum und Zeit völlig zu zersplittern.

finger aus der nase, google ist da!

So kann das Google Auto aussehen (Foto von montuno bei Flickr)

In Großbritannien hat das Google Maps Team gerade angekündigt, welche Sehenswürdigkeiten als erstes vom Google Street View Trike besucht werden. Das Trike, so etwas wie ein Dreirad, soll schwer mit dem Auto erreichbare Ziel für Street View erfassen. Briten wurden dazu aufgerufen über ihre Lieblings-Attraktionen abzustimmen. Auf den ersten Platz hat es Stonehenge gebracht. Weitere Ort sind der Angel of the North , an dem schnell klar wird warum die Perspektive von oben vielen Sehenswürdigkeiten nicht gerecht wird,  Loch Ness, und das Eden Project in Cornwall.

In Deutschland sind die Street View Autos auch gerade unterwegs – wenn Ihnen also eins begegnet winken Sie doch vielleicht freundlich und bald können tausende von Internetnutzern zurückwinken…

Die Nestoria Browserstatistik 2009 / Quartal 1 & 2

Liebe Nestorikaner,

Die regelmäßigen Leser erinnern sich sicherlich noch an die Nestoria Browserstatistik 2008. Nun ist 2009 schon wieder zur Hälfte vorbei (so rennt die Zeit!) und das soll für uns hier im Nestoria Statistikbüro ein Anlass sein, mal wieder einen Blick in die Logfiles zu werfen.

Die Browser

Fangen wir mal mit den Basics an. Welcher Browser hat welchen Anteil?

Nestoria Browserstatistik Januar-Juni 2009

Nestoria Browserstatistik Januar-Juni 2009

Im Vergleich zu 2008 hat der Internet Explorer ganze 5 Prozentpunkte verloren, von denen drei an Firefox gingen und einer an Opera. Gleichbleibend sind Safari (inkl. iPhone) mit 2% und “Anderen” mit 1%. Diese Entwicklung entspricht dem allgemeinen Trend nach dem alternative Browser, allen voran Firefox, langsam aber stetig am Marktanteil vom Internet Explorer knabbern. Interessant ist es zu sehen, dass Google Chrome trotz Werbevideo und regelmäßiger Erwähnung in den Medien keinen Boden gut machen konnte.

Die Anderen

Wer sind eigentlich diese “Anderen”? Da wären Google Chrome mit 0,6%, diverse Mozilla-basierte Browser mit 0,25% und Seamonkey mit 0,16%. Die restlichen hundertstel Prozent verteilen sich auf Suchmaschinen (auch Suchmaschinen suchen Immobilien auf Nestoria!) und immerhin 0,05% Netscape-Nutzern. Die letzteren sind vor allem beachtlich, wenn man bedenkt, dass der Netscape Browser nicht mehr weiterentwickelt wird und seit Anfang des Jahres bei jedem Start meldet, man solle doch bitte einen anderen Browser finden.

Die Betriebssysteme

Der stetige Rückzug von Microsoft, den wir bei den Browsern gesehen haben, findet sich bei der Betriebssystem-Statistik gar nicht. Mit satten 96% dominiert Windows hier den Markt, Mac OS ist zwar zunehmend Populär, knackt aber nicht einmal die Fünf-Prozent-Marke.

Nestoria Betriebssystemstatistik (Jan-Juni 2009)

Nestoria Betriebssystemstatistik (Jan-Juni 2009)

Auch bei den Betriebssystemen ist der Blick auf die “Anderen” interessant. Dort finden sich neben SunOS und FreeBSD (deren Namen nur Kenner schon mal gehört haben) auch die gängigen Handys (oder Smartphones) wieder. Am weitesten nach oben haben es (nicht unerwartet) iPhone und iPod Touch geschafft – mit 0,12%. Erst ganz weit finden sich SymbianOS (welches vor allem auf Nokia Geräten zum Einsatz kommt), Google Android, BlackBerry und HTC Touch – allesamt mit weniger als 0,01% was man auch als Messfehler abtun kann. Das zeigt zum einen, dass das mobile Web zwar zur Immobiliensuche genutzt wird, aber noch nicht den Massenmarkt erreicht hat. Zum anderen zeigt es auch, dass Apples Konkurrenz noch viel Arbeit vor sich hat. Wir werden auf jeden Fall den mobilen Markt auch weiterhin beobachten.

Beliebteste Browser nach Betriebssystem

Dass insgesamt (und auf Windows) der Internet Explorer der beliebteste am weitesten verbreitete Browser ist, haben wir schon gesehen. Aber welche Browser sind auf den anderen Betriebssystemen “in”? Auf Mac teilen sich Safari und Firefox im Verhältnis 2 zu 1 das Feld, Camino und Opera spielen keine Rolle. Unter Linux dominiert ganz klar mit ca. 80% Firefox vor Mozilla und Opera.

Beliebteste Browser auf Mac OS

Beliebteste Browser auf Mac OS

Internet Explorer 6

Wie die Kollegen im  englischen Nestoria-Blog, wollen auch wir einen Blick auf die Verteilung der Browserversionen werfen. Weniger interessant ist diese für nicht-IE-Nutzer denn es fällt auf, dass fast alle Nutzer, die nicht Internet Explorer nutzen, mit einer aktuellen Version ihres Browsers unterwegs sind, die nicht älter als einige Monate ist. Beim  Internet Explorer sieht das schon ganz anders aus:

Internet Explorer Versionen

Internet Explorer Versionen

Warum nutzen noch so viele Besucher Internet Explorer 6, wo diese Software doch nun schon fast ein Jahrzehnt auf dem Buckel hat? Auf Digg.com gab es dazu eine Umfrage und es stellt sich heraus, dass zwei drittel aller IE6-Nutzer nicht updaten, weil sie entweder keinen Adminstrator-Zugriff auf ihren Rechner haben oder Ihnen am Arbeitsplatz die Nutzung von IE6 vorgeschrieben wird.Sieben Prozent sagen allerdings  auch, dass sie Internet Explorer 6 einfach am besten finde.

Wir hier bei Nestoria schreiben unseren Mitarbeitern übrigens nicht vor, welchen Browser sie benutzen sollen, allerdings hält auch keiner von uns Internet Explorer 6 für den besten Browser. Die Statistik im Bild oben bestätigt aber den Arbeitsplatz als Schuldigen an der IE6-Nutzung: Während der Woche nutzen wesentlich mehr Nutzer IE6 als am Wochenende.

Warum interessiert uns das eigentlich?

Bleibt noch eine Frage zu klären. Warum interessieren wir hier bei Nestoria uns dafür, mit welchem Browser unsere Immobiliensuchmaschine angeschaut wird?

Weil Nestoria im Gegensatz zur Bäckerei und zur Fleischerei kein Ladenlokal hat, kommen alle Nutzer über unsere Webseite zu uns. Die wird vom Browser angezeigt und deshalb ist der Browser wichtig für unser Geschäft. Macht der Browser einen Fehler, sind unsere Nutzer verärgert und – ganz klar – das wollen wir nicht. Deshalb testen wir Nestoria.de ständig. Indem wir einen Blick auf die Browserstatistiken werfen, wissen wir, mit welchen Browsern wir Nestoria testen müssen, um Browserprobleme zu entdecken.

Quizfrage zum Schluss

Für alle, die bis hierher gelesen haben, gibt es noch eine Quizfrage. Der Blick in die Statistik offenbart, dass regelmäßig an einem bestimmten Wochentag die Nutzerzahlen von Nestoria.de besonders hoch sind (im Vergleich zum Rest der Woche). Welcher Wochentag ist das?

State of the Map 2009

Wie schon im März berichtet ist Nestoria einer der Sponsoren der State of the Map in Amsterdam, der Konferenz der internationalen OpenStreetMap-Community. Diese rückt nun immer Näher und deswegen hier nochmal eine kleine Erinnerung für alle die sich für Kartographie interessieren: Am 10. Juli ist es soweit. Wer sich zu dieser Zeit in Amsterdam oder in der Nähe aufhält sollte vorbeischauen. Es sind, trotz der im Vergleich zu den Vorjahren angewachsenen Besucherzahlen, noch Plätze frei.

sotm_logo_big
Das OSM Projekt profitiert von dem in letzter Zeit verstärkten Interesse für offene und gemeinschaftliche Projekte. Wikipedia und Open Source Software wie Linux sind hierfür Beispiele. Gleichzeitig machen es neue Technologien immer einfacher selbst in einem lange Zeit so spezialisierten Gebiet wie der Kartographie einen Beitrag zu leisten. GPS Geräte sind heute weit verbreitet und werden zunehmend ein selbstverständlicher Teil unseres Lebens. Wer ein Telefon besitzt das mit GPS ausgestattet ist kann einfach ein Programm installieren und dann ohne weiteres Daten für OSM sammeln. Die dadurch entstehenden Karten kommen jedem zugute.
Natürlich wird auch dieses Jahr ein Teil unseres Teams in Amsterdam sein, um die neuesten Entwicklungen in der OSM-Community zu verfolgen.

Buon Compleanno Nestoria Italien!

Und schon wieder hat bei uns jemand Geburtstag: Nestoria Italien wird heute ein Jahr alt! Und in diesem Jahr ist viel passiert: wir haben mit 6 Partnern angefangen, inzwischen sind es 10. Die Suchoptionen wurden verfeinert und für Rom und Milan öffentliche Verkehrsmittel hinzugefügt.

Nestoria Italien - Rom

Nestoria Italien - Rom

Unser Kollege Matteo hat für die Property Portal Watch Webseite die Lage auf dem italienischen Markt zusammengefasst (Englisch).

Wir wünschen Nestoria.it alles Gute für das kommende zweite Jahr! Wer sich dafür interessiert was unsere italienischen Kollegen so treiben, dem sei empfohlen auf dem Blog von Nestoria Italien vorbeizuschauen (Italienisch, natürlich).

Neues Projekt: Wo soll ich hinziehen?

Es ist mal wieder an der Zeit ein neues Projekt an dem bei uns seit geraumer Zeit gebastelt wird in die Welt zu entlassen. Unsere Familie der Suchmaschinen hat ein neues Mitglied: Wo soll ich hinziehen? Diese Seite ist ein Projekt von Lokku Labs, unserem Labor für experimentelle Suchmaschinen.

Mit diesem Projekt möchten wir Ihnen helfen eine alte Frage zu beantworten: Wo bleibt eigentlich meine Zeit? Vielleicht auf Ihrem Arbeitsweg? Mit Wo soll ich hinziehen? können Sie Ihren Arbeitsweg verkürzen indem Sie gezielt nach Immobilien suchen, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln optimal an ihren Arbeitsplatz angebunden sind. Das heisst nicht, dass Sie jetzt in das Haus neben Ihrem Büro ziehen sollten, das ist ja auch nicht jedermanns Sache. Im Gegenteil, mit Wo soll ich hinziehen? können Sie feststellen wie weit Sie von ihrem Arbeitsplatz wegziehen können, ohne im Morgengrauen aufstehen zu müssen. Geben Sie einfach ein wo Sie arbeiten, wie lange Sie maximal von ihren zukünftigen Wohnort zur Arbeit von Station zu Station fahren möchten, und ob Sie mieten oder kaufen möchten- und los geht’s! Auf einer Karte und in einer Listenansicht werden Ihnen nun die Stationen angezeigt, von denen aus Sie maximal die angegebene Fahrzeit zu Ihrem Arbeitsplatz benötigen. Wenn Sie auf eine der Stecknadeln in der Karte klicken, wird Ihnen die ausgewählte Station angezeigt und Sie können sehen, wie lange Ihre Fahrzeit von dieser Station aus ist. Ausserdem werden Ihnen natürlich die entsprechenden Immobilienangebote angezeigt.

Wo soll ich hinziehen?

Wo soll ich hinziehen?

Momentan funktioniert dieses Angebot für Berlin, München und Frankfurt. In den nächsten monaten werden weitere Verkehrsmittel und durchschnittliche Immobilenpreise hinzukommen.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Angebot die Suche nach Ihrer Wunschimmobilie erleichtern können und Sie Spaß mit der Webseite haben. Wenn Sie Fragen oder Feedback haben scheuen Sie sich nicht mit uns in Kontakt zu treten, entweder über unsere Kontaktseite oder auch gerne hier in den Kommentaren.