Im Moment findet die
CeBIT in Hannover statt und unsere Freunde vom
$foo Perl-Magazin sind dort erstmals mit einem eigenen Stand vertreten!
Im
Perl-Blog von Renée kann man nachlesen wie es so ist Aussteller auf der CeBIT zu sein, Fotos finden sich
hier. Wir freuen uns besonders, dass Nestoria in die Perl-Broschüre zur CeBIT aufgenommen wurde. Denn auch Nestoria ist in Perl programmiert – ich habe mir sagen lassen, dass Perl die beste Programmiersprache überhaupt ist .
Für alle die sich auf der CeBIT tummeln – schauen Sie doch mal beim Perl-Stand vorbei!
Kleine Erinnerung an alle: Im Moment findet in Osnabrück die
FOSSGIS Konferenz statt, die u.a. von Nestoria
gesponsert wird.
Die FOSSGIS (Free and Open Source Software Geospatial Information Systems) ist eine deutschsprachige Konferenz zum Thema OSM. Leider können wir selber nicht dabei sein, aber wir wünschen allen Teilnehmern viel Spass!
Dafür werden wir uns übernächstes Wochenende in Mannschaftsstärke auf dem
WhereCampEU tummeln, davon aber später mehr.
Anfang März findet in London das WhereCampEU statt, das Nestoria als Spender
unterstützt. Die Unkonferenz richtet sich an alle, die sich für Geographie und
Neogeographie interessieren, egal ob Anfänger oder Profis, Entwickler oder Nutzer. Sie ist auf jeden Fall eines der Events des Jahres für OSM-Fans.
Das WhereCamp ist in den USA bereits eine etablierte Institution und findet nun auch das erste Mal in Europa statt. Ähnlich wie beim Barcamp kann und soll jeder zum Programm beitragen. Es geht vor allen darum sich auszutauschen, neue Projekte und Ideen zu teilen und voneinander zu lernen. Der Eintritt ist umsonst, allerdings sollte man sich rechtzeitig um Karten kümmern, die in verschiedenen Phasen angeboten werden. Um auf dem laufenden zu bleiben empfiehlt es sich
@wherecampeu auf Twitter zu folgen und das
Blog im Auge zu behalten.
FOSSGIS ist die Abkürzung für Freie und Open Source Software für Geoinformationssysteme und die Konferenz in Deutschland zum Thema. Als Sponsoren und langjährige OSM-Fans freut es uns natürlich besonders, dass es dieses Jahr ein zweitägiges
OpenStreetMap-Programm geben wird. Die Konferenz findet vom 2. bis 5. März 2010 in Osnabrück statt.
Für alle die sich für digitale Geographie interessieren ist das Treffen ein absolutes muss, die OSM-Community in Deutschland befindet sich in rasantem Wachstum und die FOSSGIS bietet die Möglichkeit sich auszutauschen und voneinander zu lernen.
Gestern Abend fand in London ein
#Geomob Meetup statt, ein Treffen für Geo/Mobile Entwickler. Ed hat dort einen Vortrag über
Mapstraction gehalten, eine Open-Source Javascript Library die von
Nestoria gesponsort wurde.
Heute vor 20 Jahren fiel die Berliner Mauer und läutete damit das Ende der DDR ein. Unglaublich, wie lange das schon her ist und wie viel sich inzwischen verändert hat.
Bei einem Spaziergang durch Berlin muss man heute an viele Stellen schon sehr genau hinsehen um die Überreste der Teilung zu erkennen. Nur wer mit offenen Augen durch die Stadt geht und ein wenig Bescheid weiß bemerkt, dass z.B. der Grünstreifen entlang der
Bernauer Strasse im Prenzlauer Berg weniger als Naherholungsgebiet geplant wurde, sondern es sich um die Überreste des sogenannten “Todesstreifen” handelt.
Doch auch in den ehemaligen Westgebieten hat sich viel verändert.
SO36, benannt nach der alten Postleitzahl (Süd-Ost 36) wird der Teil Kreuzbergs genannt, der früher zwischen Treptow und der Spreegrenze zum Friedrichshain zwischen zwei Ostbezirken relativ isoliert war. Umgeben von der Mauer war dies der weniger schicke Teil Kreuzbergs, wo sich Hausbesetzer, Punks und Bundeswehrflüchtlinge aus dem Westen zusammen mit türkischen Gastarbeitern niederließen. Die Häuser waren heruntergekommen, die Mieten niedrig, durch die Lage galt die Gegend als unattraktiv. Nun, 20 Jahre später, ist dies eine der beliebtesten Lagen der Stadt, vor allem junge Leute zieht es hierher. Dies macht sich auch an den Mietpreisen bemerkbar, die in den letzten Jahren enorm angestiegen sind.
Was für Kreuzberg 36 galt, galt auch für ganz Berlin – die isolierte Lage machte die Stadt für viele Mensche unattraktiv. Nicht jeder konnte sich vorstellen dort zu leben. Inzwischen jedoch ist Berlin eine der beliebtesten Städte Europas, nicht nur Deutsche zieht es hierher, auch aus anderen Ländern kommen immer mehr Menschen, um für eine Weile “
Berliner Luft” zu schnuppern.
Heute findet rund ums Brandenburger Tor das “
Fest der Freiheit” statt, das von Thomas Gottschalk moderiert wird. Dort werden Musiker wie Bon Jovi und Paul van Dyk aber auch Politiker wie u.a. Michail Gorbatschow und Hans-Dietrich Genscher anwesend sein.
Für alle, die leider nicht dabei sein können gibt es im virtuellen Berlin in der Simulationswelt twinity eine Live-Übertragung der
Feierlichkeiten am Brandenburger Tor.
20 Jahre Mauerfall! Zwei Jahrzehnte! Kaum zu glauben, dass es schon so lange her ist.
Dennoch trifft man immer noch an unerwartenen Orten auf Spuren der DDR. Der Architekt Mark Aretz
entdeckte Anfang dieses Jahres in Leipzig in Zuge von Renovierungsarbeiten eine Wohnung, die noch in demselben Zustand ist wie ca. 1989, als ihr Bewohner sie fluchtartig verlassen haben muss. Von Alubesteck bis hin zur Vita-Cola war alles vorhanden, in dieser Wohnung blieb die Zeit 20 Jahre stehen.
Natürlich wird dieses Jubiläum zum diesjährigen Tag der deutschen Einheit gebührend begangen (obwohl die Wiedervereinigung ja erst 19 Jahre alt ist und der Mauerfall erst im November 20-jähriges hat).
Vor allem in Berlin wird u.a. mit einer großen
Festmeile am Brandenburger Tor und einer
Performance der französischen Straßentheater-Compagnie Royal de Luxe gefeiert. “Die Riesen kommen – ein Märchen für Berlin” ist eine mehrtägige Show, die an verschiedenen Orten in der Stadt stattfindet. Mithilfe von riesigen Marionetten wird eine Geschichte erzählt, die speziell für den Anlass entwickelt wurde und von einer Wiedervereinigung handelt.
Ich kann nur jedem der die Möglichkeit hat dort zu sein empfehlen sich das nicht entgehen zu lassen, es sieht wirklich nach einer einmaligen und bezaubernden Erfahrung aus.
Ich wünsche allen einen schönen Tag der deutschen Einheit!
Nun da die
State of the Map 2009 vorbei ist wird es Zeit für eine kleinen Überblick. Dieses Jahr hat sich die Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Dies zeigt, dass die OpenStreetMap Community in rasantem Tempo wächst. Während im März dieses Jahres noch 100.000 Nutzer registriert waren, sind es inzwischen schon 130.000. Vor allem in Deutschland ist OSM sehr beliebt,
40% der Änderungen des letzten Monats wurden in Deutschland vorgenommen.
Dieses Jahr gab es zum ersten Mal einen “Pro”-User Tag, der mit ca. 200 Besuchern gut startete. Es ging vor allem darum, wie Unternehmen, Verwaltungen und gemeinnützige Organisationen von den Daten die OSM zur Verfügung stellt profitieren können. Dieser Fokus steht im Einklang mit der allgemeinen Entwicklung in der Community. Während es in den ersten Jahren seit der Gründung 2004 vor allem darum ging Information zu sammeln um eine möglichst vollständige Datenbank zu schaffen, ist die Abdeckung in vielen Bereichen inzwischen so gut, dass eine neue Frage in den Vordergrund rückt: Wie diese Daten am Besten genutzt und dargestellt werden können. Das fängt an mit der Frage wie die Information für den Nutzer aufbereitet wird wenn er zum Beispiel auf der
OSM Seite eine Suche startet. Da wir bei Nestoria von Suchen was verstehen ist es also nur folgerichtig, dass der Vortrag von Ed, unserem Nestoria-Abgesandten auf der SOTM 2009, sich um genau dieses Thema dreht.
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Eine sinnvolle und nutzerfreundliche Suche ist der Schlüssel zu einem Projekt wie OSM, denn wenn der Zugang zum Informationsreichtum der Datenbank verwehrt bleibt, liegt ein Großteil des Potentials brach. Und Potential ist viel vorhanden, nicht zuletzt durch die Flexibilität der Daten. So kann bei OSM zum Beispiel innerhalb weniger Tage erfasst werden wenn ein Gebäude abgerissen wird, indem ein Nutzer dies mit seinem GPS Gerät erfasst und die Daten hochlädt. Bei anderen Kartenanbietern dauert dieser Prozess wesentlich länger, teilweise Jahre.
Abgesehen von der klassischen Kartensuche eröffnet OSM aber auch neue Möglichkeiten für eine Fülle von Anwendungen, die sonst aufgrund der hohen Kosten für Geodaten aus herkömmlichen, kommerziellen Quellen vielleicht nicht zustande gekommen wären. Vor allem im mobilen Bereich tut sich in dieser Hinsicht viel, doch darüber demnächst mehr…
Wer sich weiter für das Thema OSM und Nutzungsmöglichkeiten interessiert dem sei der Artikel bei
GPS Business News empfohlen.