Liebes Nestorvolk,
Wir hoffen, dass alle einen unbeschadeten Start ins neue Jahr hatten, und nach einer festigen Nacht nunmehr erwacht sind. Der 1. Januar ist hier im Nestoria Statistikbüro der Tag für eine neue Browserstatistik. Schließlich haben wir erst vor wenigen Tagen überrascht festgestellt, dass unser Eintrag zur Browserstatistik 2008 sowie der Halbjahresbericht 2009 bei unseren Lesern äußerst beliebt war.
IE vs Firefox vs Underdogs
Die erste große Frage bei den “Browserwars” ist immer, wer die Mehrheit hat und um wie viel. Das lässt sich ganz klar beantworten: Auch in diesem Jahr gewinnt Internet Explorer mit einem recht komfortablen 15% Vorsprung vor Firefox. Das sind allerdings schonmal weniger als die im letzten Jahr gemessenen 19%.

Anteil der einzelnen Browsertypen an den Besuchern von www.nestoria.de im Jahr 2009
Kurz vor Weihnachten erschienen Berichte, dass Firefox weltweit gesehen Internet Explorer überholt hat. Natürlich wollten wir überprüfen, ob sich dieser Trend auch auf Nestoria zeigt und haben die Statistiken nur für den Monat Dezember angefertigt. Wie man im Bild unten sehen kann, gab es in unseren Statistiken noch kein Überholmanöver, wohl aber ist der Vorsprung von Internet Explorer auf zehn Prozentpunkte gesunken.

Anteil der verschiedenen Browsertypen an den Nestoria Nutzern im Dezember 2009
Wer sind nochmal diese “anderen”? Neben den wohl vor allem auf alternativen Betriebssystemen beliebten Seamonkey und Mozilla Browsern verstecken sich unter dem Label “andere” allerlei mobile Browser von O2 XDA Browser bis zum Blackberry. Das iPhone gibt sich übrigens ganz normal als ”Safari” aus und liefert aufs Jahr gesehen 0,15% der Besucher auf www.nestoria.de.
Das Problem: IE6

Anteil der Verschiedenen Versionen des Internet Explorer an den Besuchern von www.nestoria.de im Jahr 2009
Trotz allerlei Satire und mehreren Petitionen für seine Abschaffung hält sich auch die veraltete Version 6 des Internet Explorer ganz gut: Von den Internet Explorer Nutzern verwenden 25,4% immer noch die alte Krücke, 0,2% verwenden sogar noch die ganz alte Version 5.5! Absolut gesehen kommen also 13,8% aller Nutzer mit einem hoffnungslos veralteten und von Sicherheitslücken wie ein schweizer Käse durchlöchertem Browser auf www.nestoria.de an. Wir finden das dramatisch und empfehlen den Wechsel auf einen modernen Browser.
Google Chrome
Mit Google Chrome hat Google den Eintritt in den hart umkämpften Browsermarkt gewagt. Schon zum Halbjahr haben wir festgestellt, dass Chrome anfangs nicht gerade einen fulminanten Einstand hatte. Aufs Gesamtjahr gesehen knackte Google Chrome trotz einiger clevere Funktionen und viel Innovation nicht einmal die 1%-Marke, im Dezember kam es immerhin auf 1,6%. Handelt es sich dabei um einen stetigen Anstieg oder um Messfehler? Die Grafik unten zeigt, dass es sich in der Tat um einen langsamen aber stetigen Anstieg handelt – und das trotz der Datenschutzbedenken vieler.

Verlauf des Anteils der Google Chrome Nutzer übers Jahr 2009 (in Prozent)
Wieso weshalb warum?
Wie entstehen diese Statistiken eigentlich und warum erstellen wir sie? Uns hier bei Nestoria ist es wichtig, dass unsere Nutzer die Immobiliensuche auf www.nestoria.de so leicht wie möglich fällt. Dazu werten wir ganz genau aus, welche Probleme es auf der Seite gibt und wo Verbesserungsbedarf besteht. Wir beobachten zum Beispiel, welche Vertipper bei unseren Nutzern besonders beliebt sind (und korrigieren sie ganz automatisch), stellen fest, dass manche Nutzer lokale Ortsnamen verwenden, (und fügen diese als Synonyme in die Datenbank ein) und freuen uns auch immer über Feedback von Nutzern.
Mit den Browserstatistiken ist das ähnlich. Nur wenn wir wissen, welche Browser unsere Nutzer verwenden, um nach Immobilien zu suchen, können wir www.nestoria.de in diesen Browsern testen und eventuell die Seite darauf optimieren. Die Daten dazu werden anonym gesammelt und zwar mit dem Analysetool Google Analytics, dessen Verwendung in Deutschland momentan kontrovers diskutiert wird. Es ist uns daher wichtig, hervorzuheben, dass wir nicht in der Lage sind, Rückschlüsse darauf ziehen können, wer unsere Seite benutzt. Google Analytics gibt uns zwar alle Informationen zu den Browser-Präferenzen unserer Nutzer, sagt uns aber nichts darüber, wer der Nutzer ist, der unsere Seite mit der Play Station 3 aufgerufen hat (sondern nur, dass es ihn oder sie gibt).







