Nestoria gibts auch als Openstreetmap-Version!

Egal ob Bilbao, Bristol oder Bremen: Die Suchergebnisse werden bei Nestoria auf einer Landkarte präsentiert. Genauer: Einer Google-Landkarte (und hier geht es zur Google Fallstudie über Nestoria, englisch). Und weil Landkarten und Geoinformationen eine so zentrale Rolle bei Nestoria spielen, beobachten wir natürlich die Entwicklungen auf diesem Gebiet ganz genau. Ein Projekt, welches ungefähr gleichzeitig mit Nestoria groß wurde (aber schon 2004 begann) ist OpenStreetMap (regelmäßige Leser werden sich erinnern: Im  Juli haben wir die Nestoria Interview Serie mit Jochen Topf, dem Autor des (deutschsprachigen) ersten Buches über OpenStreetMap, eröffnet).

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Openstreetmap ist sozusagen das Wikipedia der Landkarten. Jeder kann beim Basteln einer frei zugänglichen Landkarte mithelfen. Weltweit tun das jeden Monat etwa 6.000 aktive "Mapper", von denen 3.000 in Deutschland wohnen. Aber nicht nur damit sind wir Spitzenreiter. Auch wenn man die gesammelte Datenmenge oder die prozentuale Abdeckung der Straßen betrachtet, sind wir Deutschen mal wieder gründlich und auf dem ersten Platz (Quelle).

Bei soviel Spitzenreitertum liegt es nahe, OpenStreetMap Kartenmaterial für Nestoria zu verwenden. Und genau das gibt es schon! Einfach das www in der Adresse einer beliebigen Nestoria-Ergebnisseite durch openstreetmap ersetzen. Wenn man mit der OpenStreetMap-Version von Nestoria nach Wohnungen in Warnemünde sucht, sieht das dann zum Beispiel so aus:

http://openstreetmap.nestoria.de/immobilien/kaufen/warnemuende

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Eine von Freiwilligen erstellten Landkarte erscheint vielen Leuten als unglaubwürdig - genauso wie viele vor einigen Jahren die Idee hinter Wikipedia für absurd hielten. Allerdings hat das Konzept der offenen Landkarte einige Vorteile. Erstens unterliegen alle kommerziellen Landkarten Urheberrechten und schon das Kopieren und Verteilen einer Landkarte mit Anfahrtsroute zum Kindergeburtstag ist meist nicht zulässig. Bei OpenStreetMap ist das kein Problem. Dann wären da die vielen abgelegenen Regionen der Welt, für die kein zuverlässiges Kartenmaterial existiert - einfach weil sich die Erstellung nicht lohnt. In vielen Gegenden Indiens ist OpenStreetMap die einzige verfügbare Landkarte! Und wen das noch nicht überzeugt, der vergleiche einfach mal die oben verlinkte sehr detailierte Karte von Warnemünde mit der von Google Maps gelieferten Ansicht:

http://www.nestoria.de/immobilien/kaufen/warnemuende

Bei all dem Lob sollte man aber nicht vergessen, dass OpenStreetMap ein Projekt ist, dass den Kinderschuhen noch nicht entwachsen ist. Obwohl die Vollständigkeit des Kartenmaterials in vielen Gegenden enorm ist, hapert es in anderen noch ein wenig - auch beim Spitzenreiter Deutschland. In unseren Augen ist die größte Herausforderung für OpenStreetMap derzeit, die unglaubliche Datenflut zugänglich und vor allem auf einfache Art und Weise editierbar zu machen. Wir glauben, dass vor allem auch die vielen Lokaldaten, zum Beispiel über die Standorte von Briefkästen, Apotheken oder U-Bahnhöfen, die in der OpenStreetMap Datenbank schlummern, sehr wertvoll sind. Allerdings steht der Nutzung dieser Informationen für Produkte wie Nestoria derzeit noch der recht schwierige Zugriff auf die Daten im Weg. Wir werden die Situation aber auf jeden Fall weiterhin beobachten und können allen Wohnungssuchenden auf Nestoria nur empfehlen, auch hin und wieder einen Blick auf die OpenStreetMap-Version von Nestoria zu werfen!

Posted by Nestoria Deutschland 

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