Nestoria verchromt
Seit 2 Tagen steht Googles neuer Browser Chrome zum Download im Internet bereit und wir haben ihn getestet.

Was uns insgeheim eigentlich viel mehr interessiert als Sicherheit und Geschwindigkeit des neuen Browsers, sind die Features von Chrome, die sich mit Nestoria verbinden lassen.
Eine sehr praktische Funktion von Chrome ermöglicht es, Suchmaschinen einzuspeichern und diesen Keywords zuzuordnen, so dass man dann von der Adresszeile aus (bei Chrome auch "Omnibox" genannt) direkt in einer bestimmten Suchmaschine suchen kann. Man gibt einfach die eingespeicherten Keywords ein, dann den Suchbegriff und schon sucht der Browser fleissig mit der gewählten Suchmaschine. Beispiel: Ich möchte bei Nestoria nach einer Wohnung in Berlin Friedrichshain suchen. Nestoria habe ich das Keyword "n" zugeordnet, dann tippe ich jetzt in die Omnibox: "n Berlin Friedrichshain" und schon lande ich bei Nestoria und finde meine Traumwohnung. Ein ganz anderes Problem hat Google mit Chrome aber auch gelöst. Wenn zum Beispiel meine Internetverbindung den Geist aufgibt, während ich diesen Blog schreibe, kann ich einfach offline weitermachen. Denn das eingebaute Gears macht es möglich, über Chrome Online-Anwendungen offline weiterzubenutzen. Die Inhalte werden dann einfach synchronisiert, sobald die Internet-Verbindung wieder steht. Ein kleiner Nachteil: Bei Nestoria kann man so natürlich nicht suchen, es sei denn man hat vorher die gesamte Datenbank Nestorias auf seiner Festplatte gespeichert (was schon jetzt in Deutschland nicht so ganz einfach sein dürfte).
Alles in allem hat Chrome einige sehr praktische Features und ist definitv starke Konkurrenz für IE und Firefox, auch wenn der Browser noch nicht ganz fertig gebaut ist. Da Chrome ein Open Source Projekt ist, ist zu erwarten, dass von der Community innerhalb kürzester Zeit Plugins und Verbesserungen bereit stehen werden. Auch Google selbst wird sicherlich noch einiges verbessern, immerhin befindet sich Chrome noch im Beta-Stadium.

